5 Jahre erfolgreiche Forschung am Dresdner Institut der Universität der Vereinten Nationen

08. Februar 2018
Anlässlich der heutigen Festveranstaltung von UNU-FLORES, der in Dresden ansässigen Forschungseinrichtung der Vereinten Nationen, sagte Wissenschaftsministerin Dr. Eva-Maria Stange: „UNU-FLORES wurde mit dem Ziel gegründet, die Effizienz in der Nutzung und der Bewirtschaftung der Ressourcen Wasser, Boden und Abfall in wissenschaftlicher, technologischer und institutioneller Hinsicht sowie in Ausbildung und Management zu verbessern. In den wenigen Jahren seit seiner Gründung ist es UNU-FLORES gelungen, sich als wichtige Adresse auf genau diesem Gebiet zu etablieren. Inzwischen ist UNU-FLORES mit seinen Aktivitäten und Projekten weltweit engagiert.“

Die Dresden Nexus Conference, die 2013, 2015 und 2017 stattfand, habe sich zu einer der weltweit wichtigsten Fachkonferenzen, wenn es um die Förderung des nachhaltigen Managements von Wasser, Boden und Abfall gehe, entwickelt. Gleiches gelte für die Workshops und Symposien, die UNU-FLORES hier und anderswo auf der Welt veranstalte. Insofern habe UNU-FLORES die mit seiner Gründung verbundenen Erwartungen erfüllt. Die Fortführung der Arbeit sei ebenso notwendig wie die Bereitstellung der dafür erforderlichen Mittel.

Im Herbst 2017 wurde eine entsprechende Finanzierungsvereinbarung abgeschlossen. Das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst setzt die Förderung der in Dresden ansässigen Forschungseinrichtung der Vereinten Nationen UNU-FLORES danach auch ab 2018 fort. Das Institut für integriertes Materialfluss- und Ressourcenmanagement wird gemeinsam mit dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt. Von 2018 bis 2020 werden 743.000 Euro jährlich vom Land sowie ca. 1 Million Euro jährlich durch den Bund bereitgestellt. Dazu kommen Sachleistungen der TU Dresden im Wert von 308.000 Euro pro Jahr.

UNU-FLORES in Dresden ist das deutschlandweit zweite wissenschaftliche Institut der Universität der Vereinten Nationen.


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