Projektteam der TU Dresden für den Deutschen Zukunftspreis vorgeschlagen

05. Februar 2018
Nachdem ein Team der TU Dresden bereits 2016 mit dem Deutschen Zukunftspreis des Bundespräsidenten ausgezeichnet worden war, kann sich die Universität erneut über einen Vorschlag freuen: Die Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen (AiF) hat für den diesjährigen Preis ein Projektteam bestehend aus Wissenschaftlern des Zentrums für Translationale Knochen-, Gelenk- und Weichgewebeforschung (einer Zentralen Wissenschaftlichen Einrichtung von Medizinischer Fakultät und Universitätsklinikum) und dem Mittelständischen Unternehmen GESIM mbH (Radeberg) vorgeschlagen.

Im Rahmen eines von der AiF geförderten ZIM-Projektes hat das Team um Dr. Anja Lode und Professor Michael Gelinsky zusammen mit Firma GESIM neue Biomaterialien und Tools für den Extrusions-basierten 3D-Druck und das Bioprinting entwickelt, die nun u. a. die Kombination von zwei Materialien in einer Kern/Mantel-Anordnung erlauben. Dies eröffnet ganz neue Möglichkeiten zur Erzeugung von patientenindividuellen Implantaten und Tissue Engineering-Konstrukten, beispielsweise durch Integration von Wirkstoffdepots oder künstlichen Blutgefäßstrukturen.


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