- Neue Wege in die Zukunft -

Hannover Messe 2016 | Rückblick

Dresdner Unternehmen und Forschungseinrichtungen haben auf der HANNOVER MESSE 2016 Lösungen für Additiv-Generative Fertigung (3D-Druck) sowie Brennstoffzellen-Technologien gezeigt

Auf dem Sächsischen Gemeinschaftsstand der IHK Chemnitz haben sich 32 Aussteller aus der Region präsentiert. Dazu kamen sieben Energietechnologie-Spezialisten aus Dresden, die
am Gemeinschaftsstand des sächsischen Energie-Clusters ENERGY SAXONY ihre Neuentwicklungen vorgestellt haben.


- Thema 1 -


3D-Druck: Neue Möglichkeiten für die Industrieproduktion

Additiv-generative Fertigung

Dresden ist die deutsche Material- und Leichtbauhauptstadt – und der führende europäische Standort für 3D-Druck und Additiv-Generative Fertigung. Dresdner Unternehmer und Forscher entwickeln neue Fertigungsverfahren und Werkstoffe für die Medizintechnik und den modernen Flug- und Fahrzeugbau.
Anordnung der Bearbeitungsoptik zum Werkstück © Fraunhofer IWS Dresden|Jürgen Jeibmann

Additiv-generative Fertigung in Dresden
Pressegespräch am 27. April 2016

Die industrielle Fertigung wird durch die Möglichkeiten der additiv-generativen Fertigung gerade revolutioniert. Dreidimensionale digitale Modelle bilden die Grundlage für einen schichtweisen Aufbau von Objekten in einem Stück. Im Gegensatz zur bisherigen Produktion kann damit auf den zusätzlichen Einsatz von Werkzeugmaschinen verzichtet werden – und der Markt für 3D-Bauteile, additiv-generative Maschinen und übergreifende Systemlösungen wächst exponentiell.

Auch auf der Hannover Messe 2016 gehören industrielle Zulieferung, Energie- und Umwelttechnologien zu den Schwerpunktthemen – die wichtigsten Zielmärkte des sogenannten „3D-Drucks“.

Das zu den weltweit führenden 3D-Druck-Zentren gehörende Dresdner Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahlentechnik IWS leitet hier das Zwanzig20-Projektkonsortium „Additiv-Generative Fertigung – Die 3D-Revolution zur Produktherstellung im Digitalen Zeitalter“ – kurz: AGENT-3D. Das Konsortium aus 86 Unternehmen und wissenschaftlichen Einrichtungen sowie 260 Forschern hat sich zum Ziel gesetzt, die Barrieren, die einem flächendeckenden Einsatz der additiv-generativen Produktion aktuell noch entgegenstehen, zu beseitigen.
 
sabine_lettau_tischel


- ​Sabine Lettau-Tischel -
Kompetenzfeldmanagerin Nanotechnologie|Neue Werkstoffe|Energie, Landeshauptstadt Dresden

Dresden bündelt in nahezu idealer Weise Kompetenzen, die die Industrie für Lösungen zur generativen Produktherstellung der Zukunft benötigt. Mit zahlreichen innovativen Partnern vor Ort und mehr als 100 Akteuren im Konsortium „AGENT-3D“ ist Dresden das größte deutsche und europäische 3D-Kompetenzzentrum.
 


- Aussteller -

 
 

H+E Produktentwicklung GmbH

Logo_HE
Ihr Ansprechpartner:
Gerd Engel




www.hedd.de
 
 

Institut für Leichtbau und Kunststofftechnik (ILK) an der TU Dresden

Logo_ILK
Ihr Ansprechpartner:
Tanja Kirsten




www.tu-dresden.de/mw/ilk
 
 
 


- Thema 2 -


Brennstoffzellen-Technologie erreicht Durchbruch

© Sunfire GmbH

Brennstoffzellen-Technologien

Leistungsfähige Zukunftstechnologien für die Energiewende: Bei der Entwicklung von Hochtemperatur-Brennstoffzellen ist Dresden weltweit führend. Energieexperten in Forschung und Entwicklung arbeiten daran, der Brennstoffzellen-Technologie zum Durchbruch zu verhelfen und die Industrieproduktion ressourcenschonender zu machen.

Dresdner Brennstoffzellen-Experten europaweit führend
Pressevorgespräch am 20. April 2016

Auf der Hannover Messe 2016 präsentiert der Energiestandort Dresden sein Brennstoffzellen-Know-how auf einem 50 Quadratmeter großen Gemeinschaftsstand. Dort vertreten sind das Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und angewandte Materialforschung IFAM, das Fraunhofer-Institut für Keramische Technologien und Systeme IKTS, FuelCell Energy Solutions GmbH (FCES), NOVUM engineerING GmbH, FLEXIVA automation & Robotik GmbH, DBI-Unternehmensgruppe und EBZ Entwicklungs- und Vertriebsgesellschaft Brennstoffzelle mbH. FCES und die Sunfire GmbH stellen ihre Technologien zudem auf einem eigenen Messestand vor.
 
LukasRohleder


- ​Dr. Lukas Rohleder -
Geschäftsführer, Energy Saxony e. V.

Effiziente Energietechnologien sind Voraussetzung für eine zukunftsfähige Industrieproduktion. Das dezentrale Wandlungs- und Speicherkonzept der Brennstoffzellen-Technologie ist für die Industrie 4.0 besonders vielversprechend – und Dresden in diesem Technologiefeld der führende Standort in Europa.
 

Fraunhofer-Institut für Keramische Technologien und Systeme IKTS

Logo Fraunhofer IKTS
Ihr Ansprechpartner:
Fanny Pohontsch




www.ikts.fraunhofer.de
 

Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung IFAM

Logo Fraunhofer IFAM
Ihr Ansprechpartner:
Cornelia Müller




www.ifam.fraunhofer.de
 

EBZ Entwicklungs- und Vertriebsgesellschaft Brennstoffzelle MbH

Logo EBZ
Ihr Ansprechpartner:
Sandro Ruhland




www.ebz-dresden.de
 

FuelCell Energy Solutions GmbH

Logo Fuel Cell
Ihr Ansprechpartner:
Mandy Baldauf




www.fces.de
 

FLEXIVA automation & Robotik GmbH

Logo Flexiva
Ihr Ansprechpartner:
Joachim Kowitz




www.flexiva.de
 
 


- Thema 3 -


Europe's next unicorn

Foto: DMG

HIGHTECH VENTURE DAYS 2016

Dresden ist ein starker deutscher Gründungsstandort. Mit dem Investorenkongress HIGHTECH VENTURE DAYS mit Fokus auf die Hochtechnologie-Branche ist die Stadt außerdem der europäische Knotenpunkt für Hightech-Wagniskapital. Internationale Geldgeber suchen dort die wertvollsten Start-ups und Wachstumsunternehmen aus Deutschland und Europa.

Bewerbungsstart für europäischen Hightech-Investorenkongress
Pressegespräch am 25. April 2016

Seit dem 15. März 2016 können sich Start-ups und Wachstumsunternehmen aus dem Hochtechnologie-Bereich auf der Suche nach Wagniskapital für die HIGHTECH VENTURE DAYS 2016 bewerben. Bewerbungen sind bis zum 30. Mai 2016 möglich.

Die besten 40 Hightech-Unternehmen erhalten im Oktober 2016 in Dresden neben einer Standpräsentation die Möglichkeit, sich vor über 70 internationalen Investoren vorzustellen. Seit 2013 stellten sich bei den HIGHTECH VENTURE DAYS und dem Vorläuferformat bislang insgesamt 150 Unternehmen einem internationalen Investorenpublikum vor.

Der internationale Investorenkongress richten sich ausschließlich an Unternehmen und Investoren in der Hochtechnologie-Branche. Schwerpunkte sind die sechs Schlüsseltechnologiefelder Mikro- und Nanotechnologie und Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT), Umwelt- und Energietechnik, Materialwissenschaften, Maschinen- und Anlagenbau, Transport und Logistik, sowie Life Sciences und Medizintechnik.
 
BettinaVossberg


- ​Bettina Voßberg -
Vorstandsvorsitzende, HighTech Startbahn e.V.

Mit den europäischen HIGHTECH VENTURE DAYS im Oktober 2016 ist Dresden der 'place to be' für kapitalsuchende europäische Hightech-Start-ups und -Wachstumsunternehmen, um internationale Investoren und Industriepartner zu gewinnen.
 

Exzellenz als Prinzip

Dresdens Erfolg beruht auf den Schlüsseltechnologien Mikroelektronik, Informations- und Kommunikationstechnologie, Neue Werkstoffe, Photovoltaik und Nanotechnologie, Life Sciences und Biotechnologie. Die interdisziplinäre Zusammenarbeit von Unternehmen und Forschungseinrichtungen bringt Dresden voran.