Apogepha | Erfolgsgeschichte am Wirtschaftsstandort Dresden
Biotechnologie / Life Science | Best Practice: Erfolgreiches Wachstumsunternehmen

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Apogepha | Erfolgsgeschichte am Wirtschaftsstandort Dresden
Steffi Liebig

Bereichsleiterin Personal und Öffentlichkeitsarbeit, APOGEPHA Arzneimittel GmbH


Telefon: +49 351 3363 497
E-Mail: sliebig@apogepha.de

www.apogepha.de

Die APOGEPHA Arzneimittel GmbH: Familienunternehmen mit starken Wurzeln
 

Die Firmengeschichte reicht bis ins Jahr 1882 zurück. Bis heute arbeitet die APOGEPHA Arzneimittel GmbH immer weiter an ihrer Produktpalette, um Urologie-Patienten ein Stück Lebensqualität zurückzugeben.

Das Familienleben mit der Berufstätigkeit zu verbinden ist ein erstrebenswertes Ziel – jedoch manchmal in weiter Ferne. Nicht so in der APOGEPHA Arzneimittel GmbH. Sie wurde bereits mehrfach mit Preisen für Familienfreundlichkeit ausgezeichnet, einmal mit Platz zwei im Sax Plus-Wettbewerb 2009 und als Familienfreundlichstes Unternehmen der Stadt Dresden 2011.

Eine besondere Familienfreundlichkeit gehört zur Firmenkultur
Das Familienunternehmen gilt deutschlandweit als Spezialist auf dem Therapiegebiet der Urologie und hilft mit seinen Arzneimitteln vielen Patienten bei der Behandlung von sehr belastenden Erkrankungen wie Harninkontinenz, Harnwegsinfektionen oder Prostatabeschwerden. „Wer wie wir so langfristig in einem bestimmten Therapiegebiet tätig ist, der weiß was es heißt, sich auf eine leistungsfähige und hochmotivierte Belegschaft stützen zu können“, sagt Geschäftsführerin Henriette Starke. Die APOGEPHA bietet ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern unter anderem ein flexibles Arbeitszeitsystem und eine betriebsnahe Kindertagespflege, die unter Begleitung der Stadt Dresden aufgebaut wurde. Das ermöglicht auch Eltern, die im Schichtdienst arbeiten, eine flexible Betreuung ihrer Kleinen. Für Bewerber spiele es eine immer größere Rolle, nicht nur eine anspruchsvolle Tätigkeit, sondern auch gute Rahmenbedingungen für die Familie vorzufinden. „Eine langjährige Zusammenarbeit bedeutet Zuverlässigkeit und weniger Risiko“, betont die Chefin. Die Historie beweist, dass auch die vorangegangenen Geschäftsführer nicht nur großen persönlichen Einsatz für ihre Technologien, sondern auch für ihre Mitarbeiter zeigten.

Persönliches Engagement der Familie Starke für Erhalt der Firma
Im Jahr 1933 erwarben der Kaufmann Max Biering und der Apotheker und Chemiker Dr. Johannes Starke gemeinsam die 1882 aus einer Apotheke hervorgegangene APOGEPHA. Mehr als 33 Patente zeugen vom starke(sche)n Erfindergeist in dieser Zeit. Als Johannes Starke 1968 starb, übernahm sein Sohn Christian die Leitung des inzwischen zu einem anerkannten Hersteller urologischer Arzneimittel herangewachsenen Unternehmens in der Dresdner Kyffhäuserstraße. Besonders bitter war für ihn und die Firma das Jahr 1972. Nach vorübergehender Enteignung und Halbstaatlichkeit musste er eine „Freiwilligkeitserklärung“ zum Verkauf der Firma abgeben. Erst die politische Wende brachte die Selbstständigkeit zurück. 1991 konnte Dr. Christian Starke die Firma reprivatisieren. „Die Spezialkenntnisse auf dem Gebiet der Urologie sowie ein fachlich hochqualifizierter und engagierter Mitarbeiterstamm trugen dazu bei, dass sich die AOGEPHA in kurzer Zeit bundesweit als anerkanntes Pharmaunternehmen etablierte“, ist Henriette Starke, die das Pharmaunternehmen seit dem Jahr 2000 nun in dritter Generation führt, überzeugt. Seit 2009 ergänzt Markus Bauer die Geschäftsleitung. Beide verweisen auf die Vorteile durch die guten medizinisch-wissenschaftlichen Strukturen in Dresden, die Universitätsklinik mit ihren international geschätzten Urologie-Experten und das Zusammenwirken vieler Unternehmen der Life-Science-Branche im Netzwerk biosaxony.

Konsequente Weiterentwicklung der Produkte und Technologien
Etwa zehn bis fünfzehn Prozent ihres Umsatzvolumens investiert APOGEPHA in die Forschung. Die Produkte und Herstellungstechnologien sind selbst entwickelt. Das Unternehmen arbeitet vor allem daran, bekannte und bewährte urologische Wirkstoffe zu verbessern, um den Patienten die Einnahme zu erleichtern und wieder ein Stück Lebensqualität zurückzugeben. Auch neue Anwendungsgebiete werden erschlossen, zum Beispiel für Kinder. Am zweiten Standort in Dresden-Lockwitz befindet sich seit 1996 die pharmazeutische Fertigung, in der seit kurzem auch die neue Arzneiformulierung des Hauptproduktes, ein Medikament gegen Harninkontinenz, nach der neuen Pellets-Technologie hergestellt wird. Dabei werden Mikrokügelchen erzeugt und in Kapseln gefüllt, die die enthaltene Arznei kontrolliert freisetzen. Anders als bei klassischen Tabletten kann sich der Wirkstoff auf diese Weise gleichmäßig und über den ganzen Tag hinweg verteilen, was zu besserer Wirksamkeit und weniger Nebenwirkungen führt.

Die urologischen Arzneimittel fertigt APOGEPHA auch für den internationalen Markt. Insgesamt kann das Pharmaunternehmen ein stetiges Wachstum verzeichnen. Seine Mitarbeiterzahl stieg seit 2010 von 165 auf jetzt 188. Die familienfreundlichen Arbeitsbedingungen haben sicher dazu beigetragen.

Exzellenz als Prinzip

Dresdens Erfolg beruht auf den Schlüsseltechnologien Mikroelektronik, Informations- und Kommunikationstechnologie und Software, Neue Werkstoffe und Nanotechnologie sowie Life Sciences und Biotechnologie. Die interdisziplinäre Zusammenarbeit von Unternehmen und Forschungseinrichtungen bringt Dresden voran.