Intel | Erfolgsgeschichte am Wirtschaftsstandort Dresden
Mikroelektronik / Informations- und Kommunikationstechnologie | Best Practice: Erfolgreiche Ansiedlung

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Intel | Erfolgsgeschichte am Wirtschaftsstandort Dresden
Christin Eisenschmid

Intel General Manager Germany, Intel Mobile Communications GmbH



Marcel Moneke
PR-Assistenz, Flutlicht GmbH (PR-Agentur)
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Intel Mobile Communications: Dem Mobilfunkstandard der Zukunft auf der Spur
 

Das als Start-up 2008 in Dresden gegründete Unternehmen Blue Wonder Communications gehört seit 2010 zu Intel. Intel entwickelt in Dresden Technologie für die vierte Mobilfunkgeneration und den Mobilfunkstandard LTE.

Der Intel-Standort Dresden geht aus einer Ausgründung von Professor Gerhard Fettweis‘ Vodafone Chair der TU Dresden hervor. Im Jahr 1999 wurde das Start-up Systemonic mit 12 Mitarbeitern gegründet, das sich erfolgreich im Kommunikationssektor etablierte und 2002 von Philips übernommen wurde. Das hieraus hervorgehende Unternehmen Blue Wonder Communications ist nun integraler Bestandteil von Intel. „Die Verbindung zur TU Dresden und zu Professor Fettweis setzt sich in vielfältigen Aktivitäten bis heute fort“, sagt Christin Eisenschmid, Vice President and General Manager Intel Germany. Die wichtigsten Erfolgsfaktoren in der Entwicklung des Dresdner Unternehmens sind für Eisenschmid die stete Erschließung neuer Geschäftsfelder, ein intensiver Wissensaustausch mit universitären und außeruniversitären Einrichtungen, konstante Investitionen in Forschung und Entwicklung sowie die individuellen Leistungen der hochqualifizierten Mitarbeiter. Intel beschäftigt in Dresden ca. 120 Mitarbeiter und entwickelt Technologie für die vierte Mobilfunkgeneration LTE.

Technologien für die mobile Kommunikation von morgen
Computer- und Telekommunikationswelt wachsen zusammen. Mit vielen Notebooks kann man heute schon immer und überall auf das Internet zugreifen – meistens noch über einen separaten USB-Stick, immer öfter bereits über ein integriertes Mobilfunkmodem. „Intel hat sich zum Ziel gesetzt, die Vernetzung der Welt voranzutreiben – dies im Besonderen mit innovativen und konsequent aufeinander abgestimmten Mobilfunklösungen“, erläutert Christin Eisenschmid. Künftig werde Intel in der Lage sein, Mobilfunktechnologie und Applikationsprozessoren in intelligente Lösungen zu integrieren. Dazu entwickelt Intel in Dresden Technologie für die vierte Mobilfunkgeneration (4G) und den damit verbundenen Mobilfunkstandard LTE (Long Term Evolution). Die in Dresden entwickelten Technologien werden genutzt, wenn maximale Mobilität gefordert ist und finden somit Verwendung in Tablets, Laptops, Ultrabooks und tragbaren Produkten wie Smart Watches. Darüber hinaus dienen die Produkte aus Dresden der drahtlosen Kommunikation in stationären Umgebungen und werden in Haushaltsgeräten oder der Maschine-zu-Maschine-Kommunikation eingesetzt.

Die LTE-Technologie ist zum Beispiel wesentlicher Bestandteil der Intel XMM™ 7160 Multimode Plattform, die etwa in Samsungs Galaxy Tablets und Galaxy Note Smartphones zum Einsatz kommt. „LTE ermöglicht einen einzigartigen und universellen Zugang zum Internet und verbindet weltweit fast eine halbe Milliarde Menschen miteinander“, sagt Christin Eisenschmid. So biete die Technologie eine sehr schnelle Datenübertragung bis zu 450 MBit/s und mehr, sowie kurze Reaktionszeiten und arbeitet dabei sehr stromsparend, was im mobilen Einsatz essentiell sei. Darüber hinaus betreibt Intel am Standort Dresden Grundlagenforschung für zukünftige LTE-Produkte bzw. Produkte, die zukünftige LTE-Versionen unterstützen. Auch was die fünfte Mobilfunk-Generation (5G) betrifft, ist Intel aktiv. So ist das Unternehmen in verschiedenen 5G-Zukunftsprojekten involviert, Intel-Managerin Eisenschmid ergänzt: „Wir arbeiten intensiv an der Standardisierung sowie an Forschungsbeiträgen und bereiten Produkte und Architekturen für die nächste Generation vor.“ Hierfür kooperiere man eng mit Partnern der Technischen Universität Dresden, der Hochschule für Technik und Wirtschaft (Dresden) sowie mit der Hochschule Mittweida.

„Vom Forschungs- und Wissensnetzwerk profitieren“
Auf die Attraktivität der Region Dresden als Intel-Unternehmensstandort angesprochen, sagt Eisenschmid: „Der Reiz Dresdens ergibt sich aus dem Zusammenspiel unterschiedlicher Faktoren: Die in der Region angesiedelten universitären und außeruniversitären Einrichtungen begünstigten die Entwicklung eines dichten Forschungs- und Wissensnetzwerks, von dem ansässige Unternehmen profitieren.“ Als großer und bedeutender IT- und Mikroelektronikstandort sei der Arbeitsmarkt hier zudem mit hochqualifizierten Ingenieuren besetzt. Auch die intensive Förderung der Industrie in Sachsen, zum Beispiel durch die Sächsische AufbauBank, trägt für Eisenschmid zur Attraktivität des Standorts bei. „Nicht zuletzt schafft die Stadt Dresden durch zahlreiche Angebote ein attraktives Lebensumfeld, das den Zuzug hochqualifizierter Fachkräfte positiv beeinflusst“, ergänzt die Intel-Managerin.

„Dresden ist idealer Mix aus Forschung, Entwicklung und Produktion“
Für Intel ist der Standort Dresden als einer der größten europäischen Halbleiterstandorte ein gewachsenes Ökosystem aus universitären Einrichtungen auf der einen Seite sowie kleinen und großen IT- und Halbleiter-Unternehmen auf der anderen Seite. „Die Region bietet einen idealen Mix aus Produktion, Fertigung, Forschung und Entwicklung“, fasst Christin Eisenschmid zusammen. „Durch die breite Streuung von Forschung und Entwicklung hebt sich der Standort Dresden zusätzlich hervor.“ Neben Unternehmen aus der Mobilfunkindustrie seien in Dresden auch Marktteilnehmer aus dem Automotive-Sektor, aus der Display- und Speicherindustrie und aus dem Low-Power-Segment präsent. Weiterhin stärke der Interessensverband ‚Silicon Saxony’ – einer der größten und erfolgreichsten Branchenverbände der Halbleiter-, Elektronik- und Mikroelektronikindustrie in Europa – die Wirtschaftsregion Dresden national und international nachhaltig.

Exzellenz als Prinzip

Dresdens Erfolg beruht auf den Schlüsseltechnologien Mikroelektronik, Informations- und Kommunikationstechnologie, Neue Werkstoffe, Photovoltaik und Nanotechnologie, Life Sciences und Biotechnologie. Die interdisziplinäre Zusammenarbeit von Unternehmen und Forschungseinrichtungen bringt Dresden voran.