Flugzeugindustrie

In Dresden hat sich eine kleine, aber innovative und international beachtete Flugzeugindustrie herausgebildet.

Die Kernkompetenzen der Unternehmen liegen in
  • Umrüstung, Wartung und Reparatur von Flugzeugen
  • Entwicklung, Herstellung und Test von Luft- und Raumfahrtkomponenten
Aufgrund des weltweit steigenden Luftfrachtaufkommens ist vor allem die Frachterumrüstung ein zukunftsträchtiger Markt. Mehr als 3.000 Frachtflugzeuge werden benötigt, um der Nachfrage zu genügen. Dreiviertel des Bedarfes an Frachtflugzeugen decken umgerüstete Passagierflieger.

Infrastruktur

Mit dem direkten Zugang zum Flughafen Dresden-Klotzsche und einer unmittelbaren Anbindung an Autobahnen und das Schienennetz herrschen optimale infrastrukturelle Bedingungen für die Branche.

Die Dresdner Flugzeugindustrie ist stark forschungsgetrieben. An der Technischen Universität Dresden bündelt das universitäre Zentrum für Luft- und Raumfahrt die Kompetenzen aus den verschiedensten Fachrichtungen mit Bezug zur Luft- und Raumfahrt.

Mit dem »Kompetenzzentrum Luft- und Raumfahrttechnik Sachsen/Thüringen e.V.« (LRT) gibt es ein Netzwerk aus Unternehmen und Forschungseinrichtungen, das die Branche gezielt unterstützt.

Wichtige Unternehmen

Stauraum statt
Sitzplatz

Nach dem Ausbau aller nicht mehr benötigten Komponenten werden die neuen Frachter-Kits montiert.
 

47.500 Flüge ohne abzuheben

Das Flugzeug wird in ein Gerüst integriert und mit Belastungseinrichtungen auf sein Lebensdauerverhalten geprüft.
 

Pioniere der Luftfahrtgeschichte

Das erste Düsenverkehrsflugzeug Deutschlands, die „152“, wurde in Dresden entwickelt.
 

Exzellenz als Prinzip

Dresdens Erfolg beruht auf den Schlüsseltechnologien Mikroelektronik, Informations- und Kommunikationstechnologie, Neue Werkstoffe, Photovoltaik und Nanotechnologie, Life Sciences und Biotechnologie. Die interdisziplinäre Zusammenarbeit von Unternehmen und Forschungseinrichtungen bringt Dresden voran.