Kompetenzfeld Mikroelektronik: Zahlen und Fakten

Unternehmen und Mitarbeiter

In der Region Dresden waren 2010 rund 1 500 Unternehmen und Forschungseinrichtungen im Bereich Mikroelektronik/IKT tätig und beschäftigen 48 000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Das entspricht einem Zuwachs in Höhe von 22 Prozent bei den Unternehmen und 11 Prozent bei den Beschäftigten.

Umsatzentwicklung

Die Unternehmen erwirtschafteten 2010 ein Umsatzvolumen von insgesamt 8,7 Milliarden Euro und damit ein Wachstum in Höhe von 48 Prozent im Vergleich zu 2006. Dresdens Mikroelektronik-/IKT-Cluster ist also gestärkt aus dem Einbruch des Halbleitermarktes 2008 hervorgegangen.

Entwicklung in den Branchenbereichen

Der Zuwachs an Firmen im Cluster Mikroelektronik/IKT seit 2006 beträgt ca. 22 Prozent. Darunter befinden sich 171 neue Unternehmen und eine neue Forschungseinrichtung (Fraunhofer IZM-ASSID). Die Unternehmensanzahl ist in allen Branchenbereichen gestiegen. Sehr deutliches Wachstum verzeichnen die Bereiche Elektronik/Gerätebau und Softwareentwicklung. 167 Unternehmen sind Kleinst- und Kleinunternehmen mit 1-49 Mitarbeitern, drei gehören zu den mittleren Unternehmen mit 50-250 Mitarbeitern und eine Neugründung (Globalfoundries) zu den Großunternehmen mit mehr als 250 Mitarbeitern. Den größten Mitarbeiterzuwachs verzeichnen entsprechend der Firmenentwicklung die Bereiche Softwareentwicklung (39%) und Elektronik/Gerätebau (37%). Lediglich im Beriech Mikroelektronik ist ein leichter Rückgang zu verzeichnen. Insgesamt fällt die Bilanz positiv aus. Da die Zahlen aus den Jahren 2008 bis 2010 stammen, kann angenommen werden, dass die Mitarbeiterzahlen mit den Neuinvestitionen im Jahr 2011 weiter steigen werden. Den größten Umsatzzuwachs bilanzieren die Bereiche Mikroelektronik (38%) und Elektronik/Gerätebau (89%). Der Zuwachs in der Elektronikbranche ist vor allem durch die in diesem Bereich zugeordneten Photovoltaikfirmen zu erklären. Gleichzeitig haben die Bereiche Telekommunikation (36%) und Software (45%) einen deutlichen Umsatzzuwachs erbracht.
 

Exzellenz als Prinzip

Dresdens Erfolg beruht auf den Schlüsseltechnologien Mikroelektronik, Informations- und Kommunikationstechnologie und Software, Neue Werkstoffe und Nanotechnologie sowie Life Sciences und Biotechnologie. Die interdisziplinäre Zusammenarbeit von Unternehmen und Forschungseinrichtungen bringt Dresden voran.