Kompetenzfelder

Motor der Wirtschaftsentwicklung sind die drei Kompetenzfelder Mikroelektronik / Informations- und Kommunikationstechnologie / Software, Neue Werkstoffe / Nanotechnologie / Photovoltaik und Life Science / Biotechnologie.

Dresden besitzt in diesen Hightech-Branchen internationale Marktrelevanz, große Innovationskraft und einen hohen Vernetzungsgrad. Außerdem dominieren sie die Außenwahrnehmung des Wirtschaftsstandortes. Hier arbeiten große Unternehmen und renommierte Forschungseinrichtungen, es existieren aktive Netzwerke und spezialisierte Ausbildungsstätten. Entsprechend hoch sind die Wachstumspotentiale.

Kompetenzfeldmanager

Um die Potenziale zu heben, legt die Wirtschaftsförderung der Stadt einen Schwerpunkt ihrer Arbeit sowohl strukturell als auch inhaltlich in die nachhaltige Stärkung der Kompetenzfelder. In jedem Kompetenzfeld beschäftigt sie einen Branchenspezialisten (Kompetenzfeldmanager), der unabhängig von eigenen wirtschaftlichen Interessen für die Entwicklung des gesamten Standortes wichtige Unternehmen und Forschungseinrichtungen gewinnt und sie bei der Ansiedlung begleitet.

Außerdem sind die Kompetenzfeldmanager in lokalen und internationalen Netzwerken präsent. So tragen sie aktuelle Chancen aber auch Probleme ihrer Branche in Verwaltung und Politik, so dass schnell und effektiv gehandelt werden kann – von der Erschließung neuer Flächen bis zur Unterstützung zukunftsweisender Technologien.
 
Kompetenzfelder Branchen Microelektronik - Wissenschaftsstandort – Amt für Wirtschaftsförderung Dresden (Sachsen)
Kompetenzfelder Branchen Life Science - Wissenschaftsstandort – Amt für Wirtschaftsförderung Dresden (Sachsen)
LHD|Lösel
Kompetenzfelder Branchen Nanotechnologie - Wissenschaftsstandort – Amt für Wirtschaftsförderung Dresden (Sachsen)

Technopole

Unternehmen und Forschungseinrichtungen profitieren außerdem von der gezielten Herausbildung von Technopolen im Stadtgebiet. Hier konzentrieren sich Wissenschafts- und Innovationszentren sowie Firmen eines Technologiebereiches auf engem Raum.

Durch die kurzen Wege wird der Wissenstransfer wesentlich effizienter gestaltet, da Kontakte intensiver gepflegt und aufwändige Forschungsinfrastruktur gemeinsam genutzt werden können.

  • Die MiNaPolis liegt im Dresdner Norden und ist das Zentrum der Mikroelektronik, Informations- und Kommunikationstechnologie.
  • Im Osten der Stadt erstreckt sich die MatPolis, wo Neue Werkstoffe erforscht und Anwendungsfelder der Nanotechnologie erschlossen werden.
  • Das Universitätsklinikum ist Kern der BioPolis in Dresden-Johannstadt, in der sich Life Sciences und Biotechnologie etabliert haben.
  • Rund um den Campus der Exzellenzuniversität TU Dresden sammeln sich in der SciencePolis Forschungsinstitute und Technologiezentren.

Exzellenz als Prinzip

Dresdens Erfolg beruht auf den Schlüsseltechnologien Mikroelektronik, Informations- und Kommunikationstechnologie, Neue Werkstoffe, Photovoltaik und Nanotechnologie, Life Sciences und Biotechnologie. Die interdisziplinäre Zusammenarbeit von Unternehmen und Forschungseinrichtungen bringt Dresden voran.