Wirtschaftsstruktur

Die Wirtschaft Dresdens hat viele Standbeine: Die Stadt verfügt über einen ausgeprägten Industriesektor, ist aber gleichzeitig ein wichtiges Dienstleistungs- und Verwaltungszentrum. 99 Prozent der Unternehmen zählen zum Mittelstand.

Industrie

Dresden ist der wichtigste Industriestandort in den neuen Bundesländern mit großem Gewicht in ausländischen Märkten. Die 236 Industriebetriebe (mit 20 und mehr Beschäftigten) beschäftigen 26.000 Menschen. Sie setzten 2012 insgesamt 6,5 Milliarden Euro um. Die Exportquote liegt mit 50,9 Prozent deutlich über dem sächsischen (35,7 Prozent) und knapp über dem bundesweiten Durchschnitt (44,9 Prozent). Überdurchschnittlich ist auch die Investitionsfreude der Dresdner Industrie: 2012 wurden 1,1 Milliarden Euro investiert.

Dienstleistungen

Stetiges Wachstum verzeichnet der Dienstleistungssektor. Handel, Verkehr und Gastgewerbe sowie Unternehmensdienstleister und Wissenschaft vereinigen mittlerweile über die Hälfte der Betriebe auf sich. Die größte Anzahl an Betrieben (ca 4.400 mit ca. 43.500 Beschäftigten) in diesem Bereich weist der Wirtschaftszweig „Freiberufliche, wissenschaftliche und technische Dienstleistungen“ auf.

Öffentlicher Dienst

Als Landeshauptstadt des Freistaates Sachsen verfügt Dresden außerdem über einen ausgeprägten öffentlichen Sektor mit zahlreichen Behörden und öffentlichen Unternehmen. 17 Prozent des im öffentlichen Dienst in Sachsen beschäftigten Personals arbeitet in Dresden.

Größenordnung

Dresdens Wirtschaft ist sehr stark vom Mittelstand geprägt – 99 Prozent der Betriebe zählen dazu. Diese Verteilung zieht sich durch alle Wirtschaftszweige. Lediglich 0,4 Prozent haben mehr als 250 Arbeitnehmer, beschäftigen aber trotzdem etwa ein Drittel aller Beschäftigten in Dresden.

Exzellenz als Prinzip

Dresdens Erfolg beruht auf den Schlüsseltechnologien Mikroelektronik, Informations- und Kommunikationstechnologie und Software, Neue Werkstoffe und Nanotechnologie sowie Life Sciences und Biotechnologie. Die interdisziplinäre Zusammenarbeit von Unternehmen und Forschungseinrichtungen bringt Dresden voran.