Gesellschaftliche Rahmenbedingungen

Technikaffinität, Erfindungsreichtum und Unternehmergeist zeichnen die Dresdner aus. Entsprechend offen sind sie für wirtschaftliche und wissenschaftliche Projekte in ihrer Stadt.

Innovationsfreundlichkeit

Innovationen fallen in Dresden auf fruchtbaren Boden. Die Bevölkerung ist Neuerungen gegenüber offen eingestellt. Einer der Gründe findet sich in der langen Tradition Dresdner Erfinder und Unternehmer. Immer wieder revolutionierten sie den Alltag der Menschen und waren ihrer Zeit voraus.

Karl August Lingner etwa brachte 1893 sein Mundwasser Odol auf den Markt, als der Verkauf von Hygieneartikeln noch in den Kinderschuhen steckte. Der Apotheker Ottomar Heinsius von Mayenburg schenkte der Welt 1907 die Zahnpastatube – zuvor vertrockneten Cremes und Pasten häufig in ihren Behältnissen und wurden unbrauchbar. Ein weiteres Beispiel für den Dresdner Erfindergeist ist Melitta Bentz, die mit ihrem Kaffeefilter dem bis dato unvermeidlichen Kaffeesatz ein Ende bereitete.

Der Wissens- und Entdeckerdurst der Dresdner ist noch lange nicht gestillt. Seit zehn Jahren strömen Anfang Juli tausende Besucher in Labors, Hörsäle und Werkstätten, wenn die Forschungseinrichtungen zur „Langen Nacht der Wissenschaften“ laden.
 

Religion

Etwa ein viertel der Dresdner gehören einer Religionsgemeinschaft an, rund 16 Prozent sind evangelisch-lutherischen, fünf Prozent katholischen Glaubens.
 
  • Evangelisch-Lutherischer Kirchgemeindeverband Dresden
  • Bistum Dresden-Meißen
  • Russisch-Orthodoxe Gemeinde Dresden
  • Weitere christliche Glaubensgemeinschaften
  • Jüdische Gemeinde
  • Islamisches Zentrum Dresden
 

Internationalität

Fester Bestandteil der Mentalität ist außerdem die Aufgeschlossenheit gegenüber anderen Kulturen. In der Stadt leben und arbeiten Menschen aus aller Welt, insbesondere die zahlreichen Forschungsinstitute sind multinational aufgestellt. Internationale Bildungsangebote vom Kindergarten bis zur Hochschule sorgen für eine schnelle Integration.
 

Exzellenz als Prinzip

Dresdens Erfolg beruht auf den Schlüsseltechnologien Mikroelektronik, Informations- und Kommunikationstechnologie und Software, Neue Werkstoffe und Nanotechnologie sowie Life Sciences und Biotechnologie. Die interdisziplinäre Zusammenarbeit von Unternehmen und Forschungseinrichtungen bringt Dresden voran.