DFG-Forschungszentrum und Exzellenzcluster CRTD

Das Zentrum für Regenerative Therapien Dresden (CRTD) der TU Dresden wurde 2006 als Forschungszentrum der Deutschen Forschungsgemeinschaft gegründet und als Exzellenzcluster ausgezeichnet. Am 15. Juni 2012 ist das CRTD der TU Dresden das zweite Mal als Exzellenzcluster bestätigt worden und geht gleichzeitig in eine dritte Periode als Forschungszentrum der DFG.

Die Einrichtung will grundlagenwissenschaftliche Erkenntnisse in der Regenerations- und der Stammzellbiologie gewinnen und daraus längerfristig neue zelluläre Therapien und Behandlungsmöglichkeiten für eine Vielzahl von Erkrankungen entwickeln.

Forschungsschwerpunkte
 
  • Hämatologie und Immunologie
  • Diabetes
  • Neurodegenerative Erkrankungen
  • Knochenersatz

Mit über 90 Forschungsgruppen aus hochkarätigen Partnerinstitutionen und einem Kern von 15 neuen Gruppen bildet das CRTD ein dichtes, interdisziplinäres Netzwerk.

Dadurch bündelt das Zentrum die Kompetenzen im Bereich regenerativer Biomedizin in Dresden. Die enge Kooperation mit klinischer Forschung hilft neue Erkenntnisse schnell umzusetzen.

Gekühlte Zellen

In den Tanks lagern Zellen bei -196 Grad Celsius. Das CRTD forscht an Therapiemöglichkeiten für hämatologisch-onkologische, neurodegenerative Erkrankungen, Diabetes, Knochenkrankheiten sowie kardiovaskuläre Erkrankungen.

Fische im Dienste der Wissenschaft

Rund 80 Prozent genetische Übereinstimmung mit dem Menschen machen den Zebrafisch zu einem der beliebtesten Forschungsobjekte für die Genforscher am CRTD.

Exzellenz als Prinzip

Dresdens Erfolg beruht auf den Schlüsseltechnologien Mikroelektronik, Informations- und Kommunikationstechnologie, Neue Werkstoffe, Photovoltaik und Nanotechnologie, Life Sciences und Biotechnologie. Die interdisziplinäre Zusammenarbeit von Unternehmen und Forschungseinrichtungen bringt Dresden voran.