Fraunhofer-Gesellschaft

Fraunhofer ist die größte Organisation für anwendungsorientierte Forschung in Europa. In Dresden betreibt sie ihren größten Standort mit zehn Instituten und Einrichtungen.

Sie beschäftigen zusammen mehr als 1.300 Mitarbeiter bei einem jährlichen Umsatz von über 130 Mio. Euro.

Auch nach 20 Jahren vor Ort wächst die Fraunhofer-Gesellschaft in Dresden. 2011 flossen 10 Prozent der Ausbauinvestitionen in die sächsische Landeshauptstadt – so viel, wie in keine andere Stadt. Derzeit entsteht auf 1,6 ha ein neues Fraunhofer Forschungszentrum »Ressourcenschonende Energietechnologien« – RESET.

Forschung für die Praxis

Die Fraunhofer-Wissenschaftler in Dresden konzentrieren sich vor allem auf die Bereiche
  • Mikro- und Nanoelektronik,
  • Neue Werkstoffe,
  • Dünne Schichten und
  • Photovoltaik

Ihre Ergebnisse stellen sie als Patente, Lizenzen, Weiterbildungsangebote und vor allem in Form von Auftragsforschungsprojekten der Industrie zur Verfügung.

Europas führendes Forschungszentrum für organische Halbleiter

Dresden und sein Fraunhofer COMEDD stehen im Zentrum des in Europa führenden Clusters für Organische Elektronik, Organic Electronics Saxony (OES) mit über tausend Mitarbeitern.

Ein Wissenschaftlerteam um Prof. Karl Leo vom Fraunhofer Institut für Photonische Mikrosysteme IPMS erhielt für seine Forschung zu organischen Halbleitern den deutschen Zukunftspreis 2011.

Sanfter Kraftprotz

Brennstoffzellen erzeugen Energie ohne Lärm, Verschleißteile oder Abgase. Rund um das Fraunhofer IKTS hat sich in Dresden ein Industriecluster etabliert, das an dieser zukunftsweisenden Energietechnologie arbeitet.

Elektrische Charakterisierung

Das Fraunhofer CNT bietet Lösungen für Nanoelektronik, vor allem auf 300 mm Wafern, die schnell industriell verwertet werden können.

Exzellenz als Prinzip

Dresdens Erfolg beruht auf den Schlüsseltechnologien Mikroelektronik, Informations- und Kommunikationstechnologie und Software, Neue Werkstoffe und Nanotechnologie sowie Life Sciences und Biotechnologie. Die interdisziplinäre Zusammenarbeit von Unternehmen und Forschungseinrichtungen bringt Dresden voran.