Die Helmholtz-Gemeinschaft

Die Helmholtz-Gemeinschaft erforscht mit ihren Großgeräten insbesondere Systeme von hoher Komplexität, die Mensch und Umwelt bestimmen.

In Dresden betreibt die Helmholtz-Gemeinschaft das Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf und einen Standort des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen.

Deutsches Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE)

Das Deutsche Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen ist ein Zentrum der Helmholtz-Gemeinschaft und eines der Deutschen Zentren der Gesundheitsforschung. In Dresden erforscht das DZNE Stammzellen im Kontext neurodegenerativer Erkrankungen und untersucht die Bedeutung von »neugebildeten Nervenzellen« (Adulte Neurogenese) für Prävention, Kompensation und Therapie.

Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf

Das Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf  (HZDR) hat vier Forschungsstandorte in Dresden, Freiberg, Leipzig und Grenoble mit rund 1.000 Beschäftigten. In strategischen Kooperationen mit nationalen und internationalen Partnern bearbeitet das Zentrum neue, für die moderne Industriegesellschaft drängende Themenfelder. Forschungsschwerpunkte sind:
 
  • Gesundheit – Wie können Krebserkrankungen besser visualisiert, charakterisiert und wirksam behandelt werden?
  • Energie – Wie nutzt man Energie und Ressourcen effizient, sicher und nachhaltig?
  • Materie – Wie verhalten sich Materie und Materialien unter dem Einfluss hoher Felder und in kleinsten Dimensionen?

Das HZDR verfügt über eine weltweit beachtete Forschungsinfrastruktur mit einmaligen Großgeräten. Sie bieten einzigartige Experimentiermöglichkeiten und stehen auch externen Nutzern aus Forschung und Wirtschaft zur Verfügung.

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Großgeräte

  • ELBE – Zentrum für Hochleistungs-Strahlenquellen (supraleitender Linearbeschleuniger für Elektronen)
  • Hochfeld- Magnetlabor Dresden (HLD)
  • Ionenstrahlzentrum
  • PET-Zentrum am Institut für Radiopharmazeutische Krebsforschung
  • TOPFLOW-Anlage am Institut für Fluiddynamik
  • Rossendorf Beamline an der ESRF in Grenoble

Hohe Magnetfelder

Das Hochfeld-Magnetlabor im HZDR erzeugt die höchsten Magnetfelder in Europa. Der Elektronenbeschleuniger ELBE steht gleich nebenan, so dass weltweit einzigartige Hochfeld-Infrarotspektroskopie-Experimente möglich sind.
 

ELBE in Dresden

Im HZDR steht ELBE nicht für den Fluss, sondern für Elektronen Linearbeschleuniger für Strahlen hoher Brillanz und niedriger Emittanz. Hier werden verschiedene Arten von Sekundärstrahlen - sowohl elektromagnetische Strahlung als auch Teilchen - erzeugt.
 

Ionenstrahlzentrum

Mit Hilfe von besonders fein fokussierten Ionenstrahlen erzeugen Wissenschaftler des HZDR im Ionenstrahlzentrum Nanostrukturen und tragen so zur Entwicklung neuer Konzepte für die Speichertechnologie bei.
 

Exzellenz als Prinzip

Dresdens Erfolg beruht auf den Schlüsseltechnologien Mikroelektronik, Informations- und Kommunikationstechnologie, Neue Werkstoffe, Photovoltaik und Nanotechnologie, Life Sciences und Biotechnologie. Die interdisziplinäre Zusammenarbeit von Unternehmen und Forschungseinrichtungen bringt Dresden voran.