Max-Planck-Gesellschaft

Die Max-Planck-Gesellschaft betreibt Grundlagenforschung und engagiert sich in Forschungsgebieten, die besonders innovativ sind und einen großen finanziellen oder zeitlichen Aufwand erfordern.

In Dresden gibt es drei Max-Planck-Institute. Sie beschäftigen etwa 800 Mitarbeiter. Alle Institute prägt eine stark interdisziplinäre Grundausrichtung. Ihre Forschungsschwerpunkte sind:
 
  • Biologie und Medizin
  • Chemie, Physik und Technik
Als jüngste Einrichtung gründete die Max-Planck-Gesellschaft 2012 in Dresden ein Zentrum zur Erforschung von komplexen biologischen Systemen. Als Direktor für das Zentrum für Systembiologie konnte mit dem US-Forscher Gene Myers ein Pionier der Bioinformatik gewonnen werden.
 

»Regenerationswunder« Axolotl

Der mexikanische Salamander besitzt besondere Fähigkeiten zur Regeneration und ist deshalb für die Forscher vom MPI CBG von großem Interesse. Sie widmen sich in einer neuartigen Verbindung aus Entwicklungs- und Zellbiologie der allgemeinen Frage, wie sich Zellen auf ihrem Weg zu Geweben organisieren.
 

Ausgezeichnete Arbeitsbedingungen

2009 ehrte »The Scientist« das MPI CBG als weltweit besten Arbeitgeber für Doktoranden und als weltweit besten Arbeitgeber für Wissenschaftler. Das Rezept: extrem flache Hierarchien, ein gemeinsamer Gerätepool und die direkte Budget-Aufteilung zwischen Direktoren und Forschungsgruppen.
 

Materialien auf der Spur

Am Max-Planck-Institut für Chemische Physik fester Stoffe (MPI CPfS) werden neue Materialien mit ungewöhnlichen Eigenschaften untersucht. Ihnen helfen Thermowaagen und Massenspektrometer, die geringste Masseverluste der Proben erkennen.
 

Exzellenz als Prinzip

Dresdens Erfolg beruht auf den Schlüsseltechnologien Mikroelektronik, Informations- und Kommunikationstechnologie, Neue Werkstoffe, Photovoltaik und Nanotechnologie, Life Sciences und Biotechnologie. Die interdisziplinäre Zusammenarbeit von Unternehmen und Forschungseinrichtungen bringt Dresden voran.