10. Dresden Congress Award verliehen. Stadt ehrt Wissenschaftler und Unternehmer

05. November 2014
Er ist begehrt, deutschlandweit in seiner Art einmalig und feiert in diesem Jahr sein zehnjähriges Jubiläum: der Dresden Congress Award. Am 4. November wurden die Preisträger des 10. Dresden Congress Award im Rahmen einer feierlichen Verleihung vor mehr als 250 Vertretern aus Politik, Wissenschaft, Kultur und Wirtschaft im Deutschen Hygiene-Museum Dresden geehrt.

„Wissenschaftler, Unternehmer und Kongressveranstalter machen sich Jahr für Jahr dafür stark, attraktive Tagungen und Kongresse nach Dresden zu holen. Um dieses für den Standort so wichtige Engagement zu würdigen sowie zu befördern, vergeben wir seit 2004 den Dresden Congress Award und dies mit großem Erfolg“ sagt Dirk Hilbert, Erster Bürgermeister der Landeshauptstadt Dresden. 513 Bewerbungen sind seit 2004 für den auch „Oscar der Kongressbranche“ genannten Preis eingegangen, allein 77 für den diesjährigen.

Der mit je 1.000 Euro dotierte Preis wird seit 2012 nur noch alle zwei Jahre vergeben und zwar in vier Kategorien, die sich nach der Teilnehmerzahl der organisierten Kongresse richtet. 2014 sind insgesamt 34 Bewerbungen für Kategorie 1 (bis 200 Teilnehmer) eingegangen, 24 für Kategorie 2 (201-500 TN), neun für Kategorie 3 (501-1000 TN) und zehn für Kategorie 4 (über 1000 TN). Der zusätzlich vergebene Sonderpreis ohne Teilnehmerbegrenzung wird in diesem Jahr vom Maritim Hotel & Internationales Congress Center Dresden gestiftet.

Vier Awards und ein Sonderpreis entgegen genommen
Die elfköpfige Jury mit Vertretern aus Verwaltung, Wirtschaft und Kongressbranche hat die eingereichten Kongressbewerbungen anhand eines Kriterienkatalogs bewertet. Neben vier Dresdner Preisträgern geht ein Award nach Mannheim.

Gewinner in der Kategorie 1 ist Prof. Dr. Ronald Tetzlaff von der Technischen Universität Dresden, Fakultät Elektro- und Informationstechnik mit dem Kongress „21st European Conference on Circuit Theory and Design 2013“.

In der Kategorie 2 geht der Award an Prof. Dr. Christian Manegold von der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg, Interdisziplinäre Thorakale Onkologie mit dem Kongress „International Thoracic Oncology Congress Dresden”.

Über einen Award in Kategorie 3 kann sich Prof. Dr. Gerhard Fettweis von der TU Dresden, Fakultät Elektrotechnik/Informationstechnik, freuen. 2013 konnte er den Kongress “Vehicular Technology Conference: VTC2013-Spring” nach Dresden holen. Prof. Dr. Fettweis steht somit zum wiederholten Mal auf der Bühne. Er konnte bereits den Dresden Congress Award 2005 in der Kategorie 3 mit der Veranstaltung „2005 IST Mobile and Wireless Communications Summit” entgegen nehmen und 2012 in der Kategorie 4 mit der „DATE 2012“.

Als Gewinner in der Kategorie 4 wurde Dr. Peter Michel vom Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf e.V. (HZDR)/ Institut für Strahlenphysik mit dem Kongress “International Particle Accelerator Conference 2014 (IPAC)” bekannt gegeben.

Der Sonderpreis der Jury geht in diesem Jahr an Prof. Dr. Ing. Hans Zellbeck von der TU Dresden, Fakultät Verkehrswissenschaften. Er konnte für den aktuellen Bewerbungszeitraum drei Veranstaltungen für Dresden akquirieren: die 17. und 18. Aufladetechnische Konferenz sowie die 7. Emission Control.

Engagement und geballte Kompetenz stärken den Kongressstandort Dresden
„Dresdner Wissenschaftler und Unternehmen befördern den Kongressstandort in mehrfachem Sinne: indem sie große Veranstaltungen in die Stadt holen, aber auch mit ihrer Kompetenz vor Ort. Wie auch die Ergebnisse der Marktforschungsstudie ‚Dresden Meeting- und Eventbarometer‘ zeigen, entscheiden sich vier von fünf Kongressveranstaltern für diejenigen Städte, die vor Ort fachlich viel zum Kongressthema beizutragen haben. Daher werben wir bei unserer Kongressakquise gezielt mit den Dresdner Kompetenzfeldern, die für alle sechs von der EU definierten Schlüsseltechnologien stehen. Unter dem Dach ‚Dresden Convention Bureau‘ arbeiten wir seit 2012 erfolgreich mit Partnern der lokalen Kongressbranche zusammen, die sich dankenswerterweise auch finanziell an der Akquise und Vermarktung Dresdens beteiligen“, sagt Dr. Bettina Bunge, Geschäftsführerin der Dresden Marketing GmbH.

Das große Engagement und die geballte Kompetenz der Wissenschaftler und Unternehmer am Kongressstandort Dresden schlagen sich auch in konkreten Zahlen nieder: Dresden steht mittlerweile im weltweiten Vergleich der Kongressdestinationen auf Platz 106 und national unter den deutschen Großstädten auf Platz elf. (Quelle: Weltweiter Vergleich Städteranking von ICCA für 2013, The International Congress & Convention Association und nationaler Vergleich Meeting- und Eventbarometer Deutschland 2013, beauftragt von EVVC Europäischer Verband der Veranstaltungs-Centren e.V., GCB German Convention Bureau e.V. und der DZT Deutschen Zentrale für Tourismus e.V.)


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