Bei erfolgreicher sächsischer Bewerbung - Freistaat unterstützt Europas Kulturhauptstadt 2025 mit 20 Millionen Euro

22. Mai 2019
Bei erfolgreicher sächsischer Bewerbung - Freistaat unterstützt Europas Kulturhauptstadt 2025 mit 20 Millionen Euro

Im Falle der Ernennung einer der drei sächsischen Bewerberstädte zur Europäischen Kulturhauptstadt 2025 kann diese mit einem Landeszuschuss von bis zu 20 Millionen Euro planen. Das entschied das Kabinett in seiner heutigen Sitzung. Das Kunstministerium und das Finanzministerium bereiten dafür eine verbindliche finanzielle Zusage des Freistaats vor und treffen die haushaltsrechtlichen Vorkehrungen. Zudem sind alle Ministerien aufgefordert, den Prozess der Kulturhauptstadtbewerbung sowie die Planung und Ausrichtung einer Europäischen Kulturhauptstadt in Sachsen zu unterstützen und ihre Förderprogramme darauf auszurichten. Die drei Bewerber Zittau, Chemnitz und Dresden hatten in einem gemeinsamen Schreiben eine solche Zusage erbeten, da sie eine finanzielle staatliche Unterstützung in ihren Bewerbungsunterlagen mit angeben müssen.

Dresdens Oberbürgermeister Dirk Hilbert begrüßt die Entscheidung über die Förderung der Kulturhauptstadt Europas: „Es ist ein sehr gutes Zeichen, dass der Freistaat 20 Millionen Euro als Unterstützung zugesichert hat, falls einer der sächsischen Bewerber den Zuschlag als Kulturhauptstadt Europas 2025 erhält. Für uns bedeutet dies nicht nur Planungssicherheit, sondern auch Rückenwind im Bewerbungsprozess. Mich freut besonders, dass sowohl Ministerpräsident Michael Kretschmer, als auch die zuständige Ministerin sich so stark persönlich für die Bewerberstädte interessieren und einsetzen.“ In den kommenden Wochen wird der Oberbürgermeister dem Stadtrat einen Beschlussvorschlag übergeben, in dem die wichtigsten inhaltlichen und finanziellen Eckpunkte der Bewerbung Dresdens enthalten sind.

Kunstministerin Dr. Eva-Maria Stange erklärt: „Wenn eine der drei Städte sich 2025 als Europas Kulturhauptstadt präsentieren darf, präsentiert sie auch die Vielfalt, den Reichtum und die Verankerung des europäischen Gedankens in ganz Sachsen. Deshalb ist es nur folgerichtig, dass sich der Freistaat finanziell engagiert. Ich bin sehr froh, dass gleich drei Städte den Wettbewerb um den Titel als Chance ansehen, 2025 gemeinsam mit einer slowenischen Stadt zum kulturellen Mittelpunkt Europas zu werden. Wir werden in schwierigen Zeiten zeigen, dass wir zu Europa stehen. Wir haben Europa viel zu verdanken und wir fühlen uns Europa verpflichtet. Eine sächsische Kulturhauptstadt wird ein Bekenntnis zu einem europäischen Miteinander in einem gemeinsamen europäischen Kulturraum ablegen.“
(Quelle: SMWK)
 


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