DNN: Dresdner Elektronikzentrum wird Sensorchip-Transferzentrum

22. Oktober 2019
Fraunhofer hebt das Elektronikzentrum in Dresden auf eine neue Stufe. Das Wissenschaftsministerium beteiligt sich an der Finanzierung – und hofft auf Hightech-Produkte „Made in Saxony“.

Sensoren für ultrapräzise Werkzeugmaschinen, faltbare Elektronik und Mini-Scanner, die jede Tee-Sorte erkennen können: Die Technologieprojekte, an denen die Partner im Dresdner Leistungszentrum „Funktionsintegration für die Mikro-/Nanoelektronik“ arbeiten, sind zukunftsweisend. Deshalb wollen die Fraunhofer-Gesellschaft und das sächsische Wissenschaftsministerium diese Einrichtung nun zu einem „Transferzentrum“ machen.
Die Ingenieure bekommen dadurch die Chance, ihre bisherigen Forschungen in praktische Industrieprodukte „Made in Saxony“ umzuwandeln. Jährlich haben sie dafür 6,25 Millionen Euro zur Verfügung, finanziert durch Fraunhofer, den Freistaat und die Industriepartner.


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Exzellenz als Prinzip

Dresdens Erfolg beruht auf den Schlüsseltechnologien Mikroelektronik, Informations- und Kommunikationstechnologie und Software, Neue Werkstoffe und Nanotechnologie sowie Life Sciences und Biotechnologie. Die interdisziplinäre Zusammenarbeit von Unternehmen und Forschungseinrichtungen bringt Dresden voran.