Dresdner Forscher wollen mit Quantencomputern Riesenplaneten aushorchen

15. Januar 2020
Superrechner-Experten des Helmholtz-Zentrums in Dresden-Rossendorf simulieren mit hochmodernen Systemen das Innere von Jupiter & Co. und „lauschen“ so in die Riesenplaneten hinein. Sie könnten mit dieser Technik internationale Nischen der Wissenschaft besetzen.

Mit Hilfe von Teleskopen und Raumsonden hat die Menschheit bisher nur ein paar oberflächliche Blicke auf Jupiter und Saturn werfen können. Weniger noch wissen die Wissenschaftler über das Innere dieser Riesenplaneten. Sie ahnen nur, dass Jupiter & Co. – aber auch die mit ihnen verwandten braunen Zwergsterne draußen im All – ein ganz eigenes Physiksüppchen kochen: „Warme dichte Materie“ nennen die Physiker diesen bisher kaum erforschten Aggregatzustand ir­gendwo zwischen superheißem Plasma und festen oder flüssigen Stoffen.


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