Ehrendoktorwürde der Universität Shiraz für Rektor der TU Dresden

05. Dezember 2018
Der Rektor der Technischen Universität Dresden, Prof. Hans Müller-Steinhagen, erhielt am 2. Dezember 2018 die Ehrendoktorwürde der Universität Shiraz. Damit ist Prof. Müller-Steinhagen erst die zweite Persönlichkeit, die in den vergangenen 40 Jahren mit der Ehrendoktorwürde dieser iranischen Universität ausgezeichnet wurde. Geehrt wurde er für seine weltweite wissenschaftliche Reputation und für sein Engagement für Internationalität in der Wissenschaft, speziell für den Ausbau der Zusammenarbeit der TU Dresden mit der Universität Shiraz.

Bereits seit 1993 kooperiert Prof. Müller-Steinhagen mit Wissenschaftlern iranischer Universitäten, seit 1996 hat er eine Gastprofessur im Iran und bisher insgesamt 16 iranische Doktoranden betreut. Einer seiner ersten Doktoranden, M. Reza Malayeri, ist heute selbst Professor an der Universität Shiraz und dort auch für die Kooperation mit der TU Dresden zuständig.

Die feierliche Zeremonie der Verleihung der Ehrendoktorwürde fand im Rahmen eines Besuchs von Wissenschaftlern der TU Dresden an der Universität Shiraz statt. Zwischen der TU Dresden und der Universität Shiraz gibt es viele Parallelen: Die Uni in Shiraz genießt ähnlich große Reputation wie die TU Dresden, Professoren beider Universitäten sind mit erfolgreichen Projekten unterwegs.
 
Nach der Beilegung des Nuklearstreits im Jahr 2015 und der Aufhebung der Wirtschaftssanktionen 2016 ist die TU Dresden eine der ersten deutschen Universitäten, die ihre Kooperationen in den Iran kontinuierlich ausbaut. Sie befindet sich dabei in guter Gesellschaft von DFG, BMBF, DAAD und Alexander- von-Humboldt-Stiftung. Der DAAD hat bereits 2014 als erste Bildungsagentur weltweit vor Ort ein eigenes Büro eröffnet, die DFG ist über ein Memorandum of Understanding mit ihrem iranischen Counterpart verbunden.
 
Für Prof. Hans Müller-Steinhagen ist es bereits die dritte Ehrendoktorwürde, seit Oktober 2012 ist er Ehrendoktor der Technischen Universität Brno, Tschechien, und seit 2015 der Dankook-Universität, Südkorea.


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