EmiD knackt die 30 000-km-Marke

01. Dezember 2014
Die Emid-Elektrofahrzeugflotte steht den Projektpartnern nun bereits seit etwa fünf Monaten für Dienstfahrten im Stadtgebiet Dresden und der näheren Umgebung zur Verfügung. Wie sich zeigt, wird dieses Angebot von den Mitarbeitern sehr gut angenommen. Seit Projektauftakt im Juli 2014 hat die Flotte nun schon mehr als 30 000 rein elektrisch gefahrene Kilometer zurückgelegt.

Nach den ersten Testrunden zur Langen Nacht der Wissenschaften 2014 werden die EmiD-Mobile seitdem regelmäßig für lokale Fahrten eingesetzt. Dabei ist die Fahrt im Elektroauto für die meisten Nutzer Neuland und die Erwartungen an das Fahrgefühl sind bei jedem unterschiedlich ausgeprägt. Die ersten Erfahrungen zeigen, dass die Mitarbeiter insgesamt begeistert sind. Besonders das geräuschlose Fahren hinterlässt bei den meisten Fahrern einen durchweg positiven Eindruck. „Ungewohnt, aber sehr angenehm ist die geringe Geräuschkulisse, gerade in Verbindung mit den doch beachtlichen Fahrleistungen. Dank der bei uns im Haus vorhandenen Infrastruktur gibt es auch keine Einschränkungen hinsichtlich der Verfügbarkeit des Fahrzeugs. Für Fahrten in der Stadt oder im stadtnahen Bereich ist der BMW i3 für mich derzeit die erste Wahl", sagt Dr. Sven Boden, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fraunhofer-Institut für Verkehrs- und Infrastruktursysteme IVI.

Das Projekt EmiD läuft noch bis Juni 2016. Die Fahrten liefern wertvolle Daten für die Konzeption der geplanten Ressourcenmanagement- und Buchungssoftware und sind Input zu den Studien hinsichtlich nutzerbedingter sowie ökonomischer Akzeptanz von Elektrofahrzeugen. Außerdem soll durch das Schaufensterprojekt die Wahrnehmung von Elektrofahrzeugen im öffentlichen Raum gesteigert werden, was durch die hervorragende Auslastung der EmiD-Flotte bestens gelingt.


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