Experten erarbeiten in Dresden Empfehlungen für die EU-Technologieförderung

06. November 2014
Die Europäische Forschungsgesellschaft Dünne Schichten e.V. (EFDS) lädt heute in Dresden zum Strategie-Workshop „Vacuum Coating Technologies, an Important Technique to Design New Materials, Functionalities and Performances“ ein. Im EuMat-Workshop werden die Einsatzmöglichkeiten von Dünnschicht-Technologien in sechs Anwendungsbereichen präsentiert. 
 
Zukunft der Vakuum-Beschichtungstechnologie im Visier
Auf diesem Workshop geben Experten aus der Sicht von führenden Unternehmen und renommierten Forschungseinrichtungen einen Überblick in den aktuellen Stand und zukünftige Entwicklungen der Vakuum-Beschichtungstechnologie. Es werden Forschungsprojekte aus sechs Anwendungsfeldern vorgestellt: Automobilindustrie, Logistik, Flugzeugbau und Luftfahrt, Medizin und Life Sciences, Optik und Mikroelektronik.
„Dünnschichttechnologien spielen sowohl in der Forschung, bei der Herstellung von Maschinen und Anlagen als auch von täglichen Gebrauchsgegenständen eine wichtige, oft unterschätzte  Rolle.  Wir sind sehr froh darüber, dass gerade aus Dresden, einem Standort, der wie kaum ein anderer über eine so umfassende Kompetenz im Bereich der Materialforschung verfügt, Empfehlungen für die zukünftige Förderstrategien der EU kommen“, so Heike Lutoschka, Abteilungsleiterin Wirtschaftsstrategie im Amt für Wirtschaftsförderung der Landeshauptstadt Dresden.
 
Erarbeitung einer gemeinsamen Forschungsstrategie in sechs Anwendungsbereichen
Seit 2012 ist die EFDS Mitglied im Leitungsgremium der European Technology Platform for Advanced Engineering Materials and Technologies (EuMat). EuMat hat das Ziel, in Zusammenarbeit mit der Industrie und anderen Beteiligten die europäische Forschungsstrategie in diesem Bereich mit zu entwickeln. Das prägt auch den Workshop in Dresden. Dort sollen für die sechs oben benannten Anwendungsbereiche Weißbuch-Empfehlungen erarbeitet werden, als Grundlage für neue Ausschreibungen im europäischen Forschungsrahmenprogramm „Horizon 2020“. Damit setzt der Workshop in Dresden zugleich wichtige Impulse für die EU-Förderpolitik.
 


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Dresdens Erfolg beruht auf den Schlüsseltechnologien Mikroelektronik, Informations- und Kommunikationstechnologie und Software, Neue Werkstoffe und Nanotechnologie sowie Life Sciences und Biotechnologie. Die interdisziplinäre Zusammenarbeit von Unternehmen und Forschungseinrichtungen bringt Dresden voran.