Hohe Zufriedenheit bei Start-ups mit sächsischer Förderung

04. November 2018
In dem vom Bundesverband Deutsche Startups e. V. veröffentlichten „Deutschen Startup-Monitor 2018“ (DSM 2018) wird die sächsische Staatsregierung bei der Förderung des Gründungsstandortes Sachsen im Bundesvergleich sehr positiv bewertet. Der Freistaat landet im Ranking mit einer Schulnote von 3,1 auf Platz zwei, knapp hinter Thüringen mit der Note 2,9. Sachsen lässt damit starke Gründerstandorte wie Berlin (3,7), Bayern (3,5) oder Baden-Württemberg (3,4) hinter sich.

Wirtschaftsminister Martin Dulig: „Die Ergebnisse der Studie bestärken uns darin, weiterhin einen großen Fokus auf die Unterstützung der sächsischen Gründerszene zu legen und unser vorhandenes Förderinstrumentarium ständig an die Gegebenheiten anzupassen. Ein gutes Beispiel dafür ist die kürzlich weiterentwickelte Mittelstandsrichtlinie – die Förderquoten bei der Markteinführung innovativer Produkte wurden angehoben und der Innovationsbegriff wurde erweitert.“

Im Auftrag des SMWA unterstützt futureSAX – die Innovationsplattform des Freistaates Sachsen – die Gründer mit einem riesigen Netzwerk. Auch die vom Freistaat unterstützten Digital Hubs in Dresden und Leipzig tragen zur weiteren Stärkung des bereits vorhandenen Start-up-Ökosystems bei. Darüber hinaus wird z. B. das Netzwerk  SüdWestSachsen Digital, welches das Gründungsthema in die Region trägt, gefördert.

Laut  DSM 2018 haben 4,6 Prozent aller befragten deutschen Start-ups ihren Hauptsitz in Sachsen. Der Freistaat befindet sich damit deutschlandweit auf Platz 7 der Gründerstandorte und lässt einige alte Bundesländer wie Hessen (4,1 Prozent) oder Rheinland-Pfalz (2,1 Prozent) hinter sich. Unter den neuen Bundesländern weist Sachsen mit Abstand die meisten Hauptsitze von Start-ups auf.

„Wer nicht abgehängt werden will, muss heute digital denken und handeln. Da schon über zwei Drittel der befragten Unternehmen ein digitales Geschäftsmodell verfolgen, sind wir mit den Maßnahmen unserer Digitalisierungsstrategie ‚Sachsen Digital‘ auf dem richtigen Weg. Ich bin froh, dass die Anstrengungen aller Akteure in Sachsen Wirkung zeigen“, so Minister Dulig. „Wir werden nicht locker lassen, damit die Voraussetzungen für Gründungen gut bleiben und sogar noch besser werden.“

So stehen bereits im November weitere wichtige Termine an: Vom 12. bis zum 18. November läuft die Gründerwoche des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie, an der sich auch futureSAX sowie die Partner des Netzwerks mit zahlreichen Veranstaltungen beteiligen. Am 26. November findet in Chemnitz das „forum sachsen digital“ zur Weiterentwicklung der Digitalisierungsstrategie des Freistaates Sachsen statt, bei dem das Thema Gründungen sicherlich – wie schon im vergangenen Jahr – Gegenstand der Diskussion sein wird. Einen Mehrwert bietet auch der Sächsische Gründerpreis, für den sich Gründer oder solche, die es noch werden wollen, bis zum 10. März 2019 bewerben können.

Hintergrund:

Der Deutsche Startup-Monitor wird jährlich durch den Bundesverband Deutsche Startups e. V. in Zusammenarbeit mit dem Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsunternehmen KPMG herausgegeben. Untersucht wird, wie sich die Gründerszene in Deutschland entwickelt. Erfasst werden dabei wachstumsstarke Gründungen mit einem expansionsfähigen („skalierbaren“) Geschäftsmodell. Mit Hilfe der über 300 namhaften Netzwerkpartner in ganz Deutschland, zu denen auch sächsische Akteure (z. B. die Innovationsplattform futureSAX und der preisgekrönte Start-up-Accelerator SpinLab aus Leipzig) gehören, wurden in der Studie für 2018 valide Daten von 1.550 Start-ups verwertet, die 3.763 Gründer und 17.647 Mitarbeiter repräsentieren.


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