Internationale Technologieexperten zeigen Grundlagen für das Internet der Dinge bei der DATE 2016

16. März 2016
Alle Welt spricht in dieser Woche von Smart Systems und dem Internet der Dinge – parallel zur Anwendermesse CeBIT in Hannover präsentieren derzeit international renommierte Hochtechnologieexperten die für die digitale Revolution benötigten technologischen Grundlagen in der Mikroelektronikmetropole Dresden. Auf der Technologiekonferenz DATE (Design Automation & Test in Europe) treffen sich noch bis zum 18. März 2016 etwa 2.000 Teilnehmer aus führenden Unternehmen wie Synopsys, Mentor Graphics, MathWorks, X-Fab, Bosch Sensortec, Infineon, Globalfoundries, europäische Universitäten und Forschungseinrichtungen wie IMEC und dem Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen ISS.

Internationale Spitzenforschung diskutiert über neueste Technologielösungen
„Die DATE ist eines der weltweit wichtigsten Branchenevents, das seit fast 20 Jahren die führenden Köpfe aus den Feldern Mikroelektronikdesign und Entwurfsautomatisierung in einer der europäischen Technologiemetropole zusammenbringt. Wir freuen uns, in diesem Jahr bereits zum 4. Mal im europäischen Mikroelektronikzentrum Dresden zu Gast zu sein“, berichtet Luca Fanucci, Professor für Mikroelektronik an der Universität Pisa (Italien) und General Chair der diesjährigen Konferenz. Organisiert wird die 19. DATE wieder von einem Team internationaler Spitzenforscher, die sich eigens für diese Aufgabe zusammenfinden. „Durch die jährlich wechselnde Besetzung des Organisationskomitees stellen wir sicher, dass immer neue Aspekte der aktuellen Grundlagenforschung in den Fokus gelangen. Das macht die Konferenz zum ‚place to be’, um sich mit Fachkollegen und Branchenexperten über die neuesten Erkenntnisse und Lösungen auszutauschen“, so Luca Fanucci weiter.

Zukunftstrends und Mikroelektronikdesign für Vernetztes Leben
In diesem Jahr gibt es zwei Thementage zu den Branchenherausforderungen „Automotive Systems“ und „Secure Systems“. In der begleitenden Ausstellung und beim in Dresden erstmalig stattfindenden DATE Campus stellen Unternehmen und Forscher gemeinsame Projekte und Lösungen für die Zukunftsthemen der Mikroelektronik wie das Internet der Dinge und sichere Systeme, Ultra-Low-Power-Technologien wie FDSOI, den Mobilfunk der 5. Generation, Automotive-Systeme und 3D-Chipintegration vor. Das 5G Lab Germany, das an der TU Dresden koordiniert wird, zeigt hier einen intelligenten Roboterarm, bei dem die Bewegungen des Nutzers mittels Sensoren in Jacke und Handschuhen auf die Maschine übertragen werden.

Mikroelektronik, Mobilfunk, Software: Dresden bewusst erneut als Gastgeber ausgewählt
Dresden ist nicht ohne Grund bereits zum vierten Mal Gastgeber der Konferenz. Die Stadt verbindet wie keine zweite europäische Metropole die Kernthemen der DATE, weist sie doch eine sehr aktive universitäre und industrielle Forschungs- und Entwicklungsgemeinschaft in den Bereichen Mikroelektronik, Mobilfunk und Software auf. So ist nicht nur das 5G Lab Germany, das am Zukunftsthema Taktiles Internet arbeitet, an der Exzellenzuniversität TU Dresden zuhause. Globalfoundries entwickelt hier auch die neue Ultra-Low-Power-Technologie 22FDX. Die Stadt ist zudem das Zentrum der sächsischen IT-Branche, jeder zweite sächsische IT-Arbeitsplatz findet sich in einer der mehr als 400 Firmen mit insgesamt etwa 10.000 Mitarbeitern. Dabei liegt der Schwerpunkt vor allem auf Industrie-IT und dem Bereich Software-Entwicklung an der Schnittstelle zu klassischen Industrien.


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Exzellenz als Prinzip

Dresdens Erfolg beruht auf den Schlüsseltechnologien Mikroelektronik, Informations- und Kommunikationstechnologie und Software, Neue Werkstoffe und Nanotechnologie sowie Life Sciences und Biotechnologie. Die interdisziplinäre Zusammenarbeit von Unternehmen und Forschungseinrichtungen bringt Dresden voran.