Mit Chips aus Dresden gegen unheilbare Krankheiten

16. Januar 2020
Krankheiten heilen, die heute noch den sicheren Tod bedeuten? Ein ehrgeiziges Ziel, auf das Forscher in Dresden hinarbeiten. Dafür entwickeln sie eine völlig neue Generation von Chips.

Um Krankheiten zu heilen, kann man Medizin nutzen, man nimmt eine Tablette, bekommt eine Spritze, manchmal muss auch operiert werden, man erhält einen Verband, eine Infusion, wird in schwereren Fällen bestrahlt – oder der Arzt nutzt einen Chip. Forscher in Dresden sind überzeugt: Wenn man schwere Krankheiten wie Krebs in Zukunft besser diagnostizieren oder heilen will, dann braucht man dafür eine neue Art von Biosensoren, chemische Schaltkreise, die in der Lage sind, gleichzeitig Tausende von Analyseprozessen durchzuführen.

Die Idee dahinter klingt ganz einfach: Wenn wir Hunderttausende oder gar Millionen von Zellen schnell untersuchen können, dann haben wir genug Informationen, um heute noch tödliche Erkrankungen wirklich bekämpfen oder sogar heilen zu können.


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Exzellenz als Prinzip

Dresdens Erfolg beruht auf den Schlüsseltechnologien Mikroelektronik, Informations- und Kommunikationstechnologie und Software, Neue Werkstoffe und Nanotechnologie sowie Life Sciences und Biotechnologie. Die interdisziplinäre Zusammenarbeit von Unternehmen und Forschungseinrichtungen bringt Dresden voran.