Pressestimme: Dresden lockt mit fast 700 Veranstaltungen zur Langen Nacht der Wissenschaften

28. Mai 2019
Wenn mehrere hundert Veranstaltungen in nur sieben Stunden an sämtlichen Wissenschaftsstandorten in Dresden stattfinden, kann dies nur eins bedeuten: Die Lange Nacht der Wissenschaften findet statt. Und das heißt auch: Staunen, Raten, Ausprobieren.

Schon mal selber eine Wunde zugenäht? Oder eine selbst gebaute elektrische Schaltung zum Leuchten gebracht? Oder geglaubt, Beton könne nicht schwimmen? All das und noch jede Menge mehr können Interessierte am 14. Juni bei der mittlerweile 17. Langen Nacht der Wissenschaften ausprobieren.

Mehr als 200 Programmpunkte für junge Forscher
Zwischen 18 und 1 Uhr finden insgesamt 690 Veranstaltungen unter dem Motto „Wissenschaft statt Kissenschlacht“ an 66 Standorten im Stadtgebiet statt. Dabei geht es aber nicht nur ums Angucken und Zuhören, sondern auch ums Mitmachen. Über 240 Veranstaltungen beinhalten Experimente, welche die Besucher selbst ausprobieren können.

Die insgesamt 118 Einzelveranstalter haben bei dem Programm auch an den Forschernachwuchs gedacht: „Wer gern selber forscht und später vielleicht mal Forscher werden möchte, kann aus über 200 Veranstaltungen wählen, die speziell für Kinder und Jugendliche angeboten werden“, sagt Robert Franke, Leiter des Amtes für Wirtschaftsförderung.

Die Hochschule für Wirtschaft und Technik (HTW) lockt unter anderem mit Experimentalshows zu den Themen „Polarisation des Lichts“ und „Zauberkräfte der Chemie“ auf ihren Hauptcampus am Friedrich-List-Platz 1. Auf dem zweiten Campus in Pillnitz dreht sich bei 64 Veranstaltungen alles um die Natur und Umwelt.

Kliniken für Bücher und Teddys
Die Technische Universität (TU) Dresden sticht auch in diesem Jahr wieder als größter Veranstalter hervor. Neben den über 250 Veranstaltungen am Hauptcampus wird es auch zahlreiche Programmpunkte der Medizinischen Fakultät und des Universitätsklinikums geben. Um das „Internet der Dinge“ geht es im Foyer des Hörsaalzentrums. Dort sind unter anderem die Unternehmen T-Systems und Robotron vertreten.

In den Standorten des Städtischen Klinikums in der Neustadt und in der Friedrichstadt können die Besucher lernen, wie man Wunden näht und die Teddyklinik nimmt sich lädierten Kuscheltieren an. Das sind übrigens nicht die einzigen Lieblinge, die zur Reparatur mitgebracht werden können. An der HTW widmen sich die Buchdoktorinnen zwischen 18 und 1 Uhr kaputten Büchern und leisten Erste Hilfe.

Neben den altbekannten Veranstaltern konnten die Organisatoren in diesem Jahr zwei neue Unternehmen gewinnen: das erst im März gegründete Barkhausen Institut, welches die Forschungsarbeit zum Internet der Dinge und zur fortschreitenden Digitalisierung vorstellt und der VKTA-Strahlenschutz, Analytik & Entsorgung Rossendorf e.V., der sich im Niederniveaulabor Felsenkeller (Am Eiswurmlager 10) auf die Spuren der Radioaktivität begibt.
(Quelle: DNN)

 


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