Rekordbeteiligung beim 12. Dresden Congress Award

16. Oktober 2018
Preisverleihung findet am 15. November erstmals in der Börse Dresden statt/ Programmerweiterung mit Fachkongress „Fit4Congress“

Der „Dresden Congress Award“ geht in diesem Jahr in seine zwölfte Runde – und ist begehrter denn je. 100 Bewerbungen sind für den auch „Oscar der Kongressbranche“ genannten und in dieser Form einmaligen Preis bei der Dresden Marketing GmbH (DMG) eingegangen, so viele wie noch nie. „Mit dem Dresden Congress Award bedankt sich die Landeshauptstadt bei denjenigen, die sich für die Durchführung ihres Kongresses bzw. ihrer Tagung für Dresden entschieden haben und möchte zugleich zu künftigen Fachveranstaltungen hier am Standort motivieren. Dies ist ein wichtiges Zeichen. Denn die Vermarktung der Kongress- und Tagungsdestination Dresden wird künftig in unserer Arbeit eine noch größere Rolle spielen“, sagt Dr. Jürgen Amann, Geschäftsführer der DMG.
 
Seit 2004 haben mehr als 50 Preisträger den mit je 1.000 Euro dotierten Award entgegengenommen – Wissenschaftler, Unternehmer bzw. Agenturen aus ganz Deutschland. Wer in diesem Jahr mit einem Award nach Hause gehen wird, weiß bislang nur die 14-köpfige Jury. Das Geheimnis wird bei der feierlichen Preisverleihung am 14. November gelüftet. „Die enorme Zahl der diesjährigen Bewerbungen zeigt die Wertschätzung, die der Preis in ganz Deutschland erfährt. Entsprechend groß ist unsere Vorfreude auf die Preisverleihung, zu der wir erstmals in die Börse Dresden einladen und neben der Vergabe der Preise den fachlichen Austausch in den Mittelpunkt stellen“, so Amann weiter. Mittlerweile ist der Dresden Congress Award eine der größten und wichtigsten Networking-Veranstaltungen der Landeshauptstadt, für die sich entsprechend viele Sponsoren und Unterstützer engagieren.
 
Während in den Vorjahren die Anzahl der Teilnehmer entscheidend war, geht es bei den neuen Kategorien „Newcomer“, „Kontinuität“, „Internationalität“ bzw. „Fokus auf Dresden“ um „weichere“ Faktoren. Der fünfte Award „Lebenswerk“ wird über eine Nominierung durch die 14-köpfige Jury vergeben, ebenso wie der „Sonderpreis“. Der Entwurf des begehrten Pokals aus Sandstein und Bronze stammt von der Künstlerin Marlene Foltyn. Erstmals wird eines der insgesamt vier Exemplare mittels 3D-Druckverfahren hergestellt, im Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik IWS.
 
Neuer Kongress „Fit4Congress“. Dresden macht fit für die Zukunft
Vor der Galaveranstaltung am Abend lädt die DMG die Akteure der Branche – Mitarbeiter von Kongressagenturen, wissenschaftliche Mitarbeiter von Instituten oder Eventmanager in Unternehmen – zum Fachevent „Dresden. Fit4Congress“ ein. Wegen der hohen Nachfrage in den drei Vorjahren ist die Veranstaltung in Dauer und Teilnehmerzahl von einem Workshop zu einem Kongress ausgebaut worden. In diesem Jahr liegt der Fokus auf dem sogenannten „Eventdesign“ und der dahinter liegenden Fragestellung: Wie schneide ich ein Event komplett auf die relevante Zielgruppe zu? Dafür konnte die DMG Gerrit Jessen gewinnen – eine echte Koryphäe auf diesem Gebiet. Jessen wird die zertifizierte Methode „#EventCanvas“ vorstellen, für die er als einziger Experte die Deutschland-Lizenz besitzt.
Unter dem Titel „TechCorner“ werden regionale Anbieter bei beiden Veranstaltungen ihre speziell für die Event- und Kongressbranche entwickelten IT-Lösungen präsentieren.
 
Wirtschaftsfaktor „MICE“
Aktuell steht die sächsische Landeshauptstadt im nationalen Vergleich der Kongressdestinationen auf Platz 7, im weltweiten Ranking von 500 Städten auf Rang 72.[1] Im Jahr 2017 wurden insgesamt 15 300 Veranstaltungen in der Stadt durchgeführt – durchschnittlich 42 täglich – mit 1,35 Mio. Teilnehmern. Vom MICE-Geschäft – MICE steht für Meetings, Incentives, Conventions und Events – profitieren viele: Hotels und Tagungsstätten werden besser ausgelastet, Stadtführer gebucht, der Handel verzeichnet gute Umsätze und die Kultureinrichtungen zusätzliche Besucher.


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Exzellenz als Prinzip

Dresdens Erfolg beruht auf den Schlüsseltechnologien Mikroelektronik, Informations- und Kommunikationstechnologie und Software, Neue Werkstoffe und Nanotechnologie sowie Life Sciences und Biotechnologie. Die interdisziplinäre Zusammenarbeit von Unternehmen und Forschungseinrichtungen bringt Dresden voran.