Rund 80 KI-Anbieter in Sachsen, aber Nachholbedarf beim Wissenstransfer & Anwendungslaboren

04. Februar 2020
Aktuelle Studie des Fraunhofer IIS/EAS analysiert für Sachsen den Status quo sowie die Perspektiven für Künstliche Intelligenz (KI) als Forschungsthema und Technologie für Lösungen aus der Wirtschaft.

Der Fraunhofer-Institutsteil Entwicklung Adaptiver Systeme IIS/EAS hat die Studie »Künstliche Intelligenz – Kompetenzen und Innovationspotenzial in Sachsen« veröffentlicht. Sie beleuchtet, wie Unternehmen und Forschung beim Thema KI aufgestellt sind und welchen Hürden sie sich gegenüber sehen. Darüber hinaus werden Handlungsoptionen aufgezeigt, die das erklärte Ziel des Freistaates unterstützen, eine führende KI-Region in Deutschland zu werden. Die Studie ist kostenfrei ab sofort als digitale Version über www.eas.iis.fraunhofer.de/ki-studie erhältlich und ab Ende Februar als gedruckte Broschüre.

KI-Unternehmen vor allem in und um die Großstädte

Im Rahmen der Studie konnten in Sachsen rund 80 Unternehmen identifiziert werden, die KI-Angebote in ihrem Portfolio haben. Sie sind vor allem in den Ballungsräumen Dresden, Leipzig und Chemnitz ansässig. Dabei reicht die Spannbreite von 1-Personen-GmbHs bis hin zu Großunternehmen mit 500 und mehr Beschäftigten. Ein großer Teil der Firmen ist erst 2010 oder später im Zuge des weltweiten KI-Booms gegründet worden.


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