Start des neuen Entwicklungszentrums von Infineon in Dresden

11. Dezember 2018
Dresden, 11. Dezember 2018 – Das neue Entwicklungszentrum für Automobilelektronik
und Künstliche Intelligenz (KI) von Infineon in Dresden geht an den Start.
Ein erstes Expertenteam nimmt Anfang 2019 die Arbeit auf und wird neue Produkte
im Bereich Sensorik und Leistungselektronik entwickeln. In den folgenden Monaten
sollen weitere Mitarbeiter das Team verstärken. Dafür sucht das Entwicklungszentrum
Spezialisten für Chipdesign, Systemarchitektur, KI-Systeme und
Softwareentwicklung.

Infineon hat 30 neue Büroarbeitsplätze eingerichtet und baut gerade ein
Entwicklungslabor auf. Ab dem nächsten Frühjahr schafft das Unternehmen Raum
für weitere 70 Arbeitsplätze. Mittelfristig wird das Entwicklungszentrum insgesamt
rund 250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigen. Sie werden das Wachstum
verschiedener Geschäftsbereiche in den kommenden Jahren unterstützen.
„Weniger CO2 und mehr Sicherheit im Straßenverkehr sind neben zunehmender
Vernetzung und höherer IT-Sicherheit die großen Ziele der Automobilindustrie – und
gleichzeitig Wachstumstreiber für unser Geschäft“, sagt Peter Schiefer, Präsident
der Automotive-Division von Infineon. „Sichere und umweltfreundliche Autos
brauchen immer mehr Sensoren, Mikrocontroller und Leistungshalbleiter. Diese
Produkte fertigen wir auch in Dresden. Hier treffen nun Entwicklung, Design und
Fertigung aufeinander. So heben wir Synergien und können neue Produkte
schneller entwickeln und auf den Markt bringen.“

Digitalisierung und Vernetzung treiben das Wachstum auch in anderen Märkten. KI
ermöglicht selbstlernende Maschinen und bietet – etwa mit Spracherkennung – neue Schnittstellen für die Kommunikation. Derartige Systeme benötigen immer
anspruchsvollere Halbleiterlösungen. Deshalb beteiligt sich der Geschäftsbereich
Power Management & Multimarket ebenfalls am neuen Entwicklungszentrum.
„Infineon Dresden ist einer der größten und wichtigsten Standorte des Konzerns mit
einer hochautomatisierten Produktion. Von Beginn an beschäftigen wir uns auch mit
der Entwicklung von Wafer-Technologien und Fertigungsprozessen“, sagt
Dr. Rutger Wijburg, Geschäftsführer von Infineon Dresden. „Jetzt erweitern wir
unsere Kompetenzen um die Entwicklung innovativer Produkte für wichtige Märkte
unseres Unternehmens. So wollen wir die Systeme der Kunden besser verstehen
und diese Erkenntnisse in unseren Produktionsprozessen berücksichtigen. Durch
die engere Verzahnung von Entwicklung und Fertigung in Dresden können wir
künftig noch schneller und flexibler auf die Anforderungen unserer Kunden
reagieren. Gleichzeitig sorgen wir dafür, dass der Standort Dresden weiter wächst.“

Auch die zentrale Entwicklungsabteilung „Design Enabling & Services“ (DES) wird
im neuen Entwicklungszentrum in Dresden mit Mitarbeitern vertreten sein. DES
unterstützt die Geschäftsbereiche von Infineon bei der Produktentwicklung und stellt
den Teams Designumgebungen zur Verfügung. Die Entwicklungsservices von DES
decken den vollständigen Ablauf des Chipdesigns ab.

Über Infineon
Die Infineon Technologies AG ist ein weltweit führender Anbieter von Halbleiterlösungen,
die das Leben einfacher, sicherer und umweltfreundlicher machen.
Mikroelektronik von Infineon ist der Schlüssel für eine lebenswerte Zukunft. Mit
weltweit rund 40.100 Beschäftigten erzielte das Unternehmen im Geschäftsjahr
2018 (Ende September) einen Umsatz von 7,6 Milliarden Euro. Infineon ist in
Frankfurt unter dem Symbol „IFX“ und in den USA im Freiverkehrsmarkt OTCQX
International Premier unter dem Symbol „IFNNY“ notiert.


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