Studie "Nachhaltige Kommune" zur Armut in deutschen Großstädten - Dresden schneidet sehr gut ab

03. April 2019
Armut ist in Deutschland nach wie vor ungleich verteilt. Besonders in den deutschen Großstädten ist die Armutsquote höher als im Bundesdurchschnitt. Dresden macht dabei jedoch eine erfreulich gute Figur.

Dies ergibt die aktuelle Studie "Nachhaltige Kommune" der Bertelsmann-Stiftung. Während vor allem im Ruhrgebiet die Armut, konkret der Anteil Leistungsberechtigter nach SGB II und XII an der Bevölkerung, in den letzten zehn Jahren teils deutlich zugenommen hat, hat die sächsische Landeshauptstadt satte vier Prozentpunkte verloren und ist mit nunmehr noch 11 Prozent Armutsanteil auf einem guten Weg, gerade auch im direkten Vergleich mit Städten wie Köln (14 Prozent), Dortmund (20 Prozent) oder Bremen (19 Prozent).

Dies zeigt die gute Lebensqualität, die Dresden oft und zurecht nachgesagt wird. Die Stadt punktet mit attraktiven Wohnvierteln, dem barocken Flair seiner Altstadt und einem soliden, kontinuierlich wachsenden Arbeitsmarkt. Auch namhafte Ansiedliungen wie der derzeitige Bosch-Neubau oder auch die Elektrooffensive des weltgrößten Autoherstellers Volkswagen in der Gläsernen Manufaktur sorgen weiterhin für ein gutes wirtschaftliches Wachstum.


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Exzellenz als Prinzip

Dresdens Erfolg beruht auf den Schlüsseltechnologien Mikroelektronik, Informations- und Kommunikationstechnologie und Software, Neue Werkstoffe und Nanotechnologie sowie Life Sciences und Biotechnologie. Die interdisziplinäre Zusammenarbeit von Unternehmen und Forschungseinrichtungen bringt Dresden voran.