TU Dresden gründet PRISMA, ein interdisziplinäres Zentrum für Nachhaltigkeitsbewertung und -politik

29. September 2016
Eine „nachhaltige Entwicklung“ ist weithin anerkannt: Ökologische, ökonomische und soziale Aspekte sollen in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft gleichzeitig einbezogen werden. Doch wie misst und bewertet man Nachhaltigkeit? Welche neuen Aufgaben ergeben sich durch die neuen Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen?

Diesen Fragen werden sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der TU Dresden und ihrer Partnereinrichtungen, z. B. aus DRESDEN-concept, in Zukunft verstärkt aus einer interdisziplinären Sicht widmen. Unsere Vision lautet: „Wir messen und bewerten Nachhaltigkeit“, sagt Frau Professor Edeltraud Günther, Inhaberin des Lehrstuhls Betriebliche Umweltökonomie und Initiatorin des neuen Zentrums für Nachhaltigkeitsbewertung und -politik mit dem Namen PRISMA. Es soll eine Plattform für die Kooperation zwischen verschiedensten Disziplinen schaffen, um Fragestellungen einer ökonomisch erfolgreichen und ökologischen sowie sozial verträglichen langfristigen Entwicklung unter Berücksichtigung räumlicher und zeitlicher Gegebenheiten mit innovativen, interdisziplinär entwickelten Bewertungsansätzen zu untersuchen.

Die Mitglieder von PRISMA stammen sowohl aus verschiedenen Fakultäten der TU Dresden als auch aus Partnereinrichtungen in Wissenschaft, Verwaltung, Wirtschaft und Gesellschaft.

Die ersten drei Forschungsprojekte untersuchen generationsübergreifende Wirkungen menschlichen Handelns, bewerten regionale Umweltgegebenheiten, wie zum Beispiel Wasserknappheit, und nachhaltige Energieversorgung.

Zur inhaltlichen und organisatorischen Konzeption des Zentrums hat maßgeblich das Zentrum für Synergie-Entwicklung (ZSE) beigetragen. Das ZSE ist Bestandteil des Zukunftskonzepts der TU Dresden und arbeitet als „Synergie-Motor“.

Die feierliche Gründung des neuen Zentrums findet am 7. Oktober 2016 von 15:00 bis 18:00 Uhr im Festsaal des Rektorats der TU Dresden statt. Bei einer Podiumsdiskussion mit internationalen und nationalen Teilnehmern werden künftige Aufgaben der Nachhaltigkeitsbewertung und -politik erörtert. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.


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