TU Dresden holt syrischen Forscher an die Fakultät Verkehrswissenschaften

13. Dezember 2016
Die TU Dresden nimmt einen syrischen Wissenschaftler und seine Familie für zwei Jahre auf. Im Rahmen der Philipp Schwartz-Initiative der Alexander von Humboldt-Stiftung, gefördert durch das Auswärtige Amt und private Stiftungen, erhält er von der Universität ein Stipendium für Forscher, die in ihrer Heimat gefährdet sind. Aufgrund des mittlerweile mehr als fünf Jahre andauernden Bürgerkriegs in Syrien ist die Sicherheitslage äußerst kritisch, Lehre und Forschung können kaum noch stattfinden.

Der Wissenschaftler, dessen Name derzeit aus Sicherheitsgründen nicht genannt werden kann, wird dank des Philipp Schwartz-Stipendiums ab Januar 2017 an der an der Fakultät Verkehrswissenschaften „Friedrich List“ forschen.

Um das Philipp-Schwartz-Stipendium hatte sich das Welcome Center bemüht, welches für die formale und soziale Integration von internationalen Gastwissenschaftlern innerhalb der TU Dresden und von DRESDEN-concept e.V. zuständig ist. Neben rechtlichen Formalitäten unterstützt das Team die Forscher und ihre Familien bei der Suche nach Wohnungen und Schulen, organisiert Veranstaltungen und bietet Zugang zu internationalen Netzwerken in Dresden.


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