Technikerakademie des Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf erhält Innovationspreis Weiterbildung

27. September 2016
Das Sächsische Staatsministerium für Kultus (SMK) hat gestern den Innovationspreis Weiterbildung des Freistaates Sachsen vergeben. Zu den vier preisgekrönten Projekten sächsischer Bildungsanbieter gehört auch das Konzept der Technikerakademie des Helmholtz-Zentrums Dresden-Rossendorf (HZDR). Das Weiterbildungsprogramm, das von der Sächsischen Bildungsgesellschaft für Umweltschutz und Chemieberufe Dresden mbH (SBG) und dem HZDR entwickelt wurde, ist mit dem dritten Platz ausgezeichnet worden.

Prof. Peter Joehnk, als Kaufmännischer Direktor des HZDR zuständig für das Thema Personalentwicklung, und Wolfgang Hübel, Geschäftsführer der SBG, freuen sich sehr über die Auszeichnung und sehen sie als Bestätigung der Bildungsarbeit an Sachsens größtem Forschungszentrum. Die SBG ist seit 25 Jahren Kooperationspartner des HZDR bei der Ausbildung und Qualifizierung von Auszubildenden und Mitarbeitern der naturwissenschaftlich geprägten Berufe.

„Spitzenforschung kann nur gelingen, wenn geschulte Techniker Hand in Hand mit den Wissenschaftlern arbeiten. Weiterbildung und lebenslanges Lernen sind für das technische Personal eines großen und multidisziplinären Forschungszentrums, wie wir es sind, von besonderer Bedeutung. Weiterbildung ist aber auch wichtig für das persönliche Weiterkommen. Sie erhöht die Motivation und Zufriedenheit am Arbeitsplatz“, so Prof. Peter Joehnk.

Das Besondere ist die Praxisnähe: Kollegen lernen von Kollegen
Kollegen lernen von Kollegen, diese Praxisnähe ist das Besondere der HZDR-Technikerakademie. Das Weiterbildungsangebot zielt zum einen darauf ab, das Fachwissen der Operateure, Techniker, Laboranten und Technischen Assistenten zu erhalten und zu erweitern. Es soll aber auch den Blick über den Tellerrand ermöglichen. Dafür ist das Programm in verschiedene Themenkomplexe wie beispielsweise Strahlenschutz, Arbeitssicherheit und Sozialkompetenz gegliedert. Diese unterteilen sich wiederum in einzelne Lehrgänge und werden in Form von Seminaren, Praxisworkshops und experimentellen Vortragsreihen vor Ort gestaltet. Die Akademie findet jährlich im Frühjahr und Herbst für jeweils zwei Wochen statt. Anmeldungen für die im Oktober beginnenden Lehrgänge sind noch möglich.


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