Tourismus-Rekordergebnis: Erstmals mehr als 20 Millionen Übernachtungen in Sachsen - Dresden hat die meisten Gäste

20. Februar 2019
Die sächsische Tourismusbranche verzeichnete im Jahr 2018 einen historischen Rekord: Mit 20.086.757 Übernachtungen in Beherbergungsbetrieben mit zehn und mehr Betten wurde die Zahl von 20 Millionen Übernachtungen erstmals überschritten. Und auch bei den Gästeankünften in den Beherbergungsbetrieben wurde mit 8.178.813 eine historische Marke erreicht. Die mit Abstand meisten Gäste und Übernachtungen entfallen auf die Landeshauptstadt Dresden, die im letzten Jahr 2.247.007 Gäste begrüßen konnte (+3,4 Prozent), die 4.604.408 Übernachtungen generiert haben (+3,9 Prozent). An zweiter Stelle folgt Leipzig vor dem Erzgebirge.

„Ich freue mich, dass sich die sehr erfolgreiche Entwicklung im Sachsen-Tourismus auch 2018 bestätigt hat und die 20-Millionen-Schallmauer durchbrochen wurde. Mit der Anfang des Monats verabschiedeten 'Tourismusstrategie Sachsen 2025' haben wir den Grundstein gelegt, dass sich die positive Entwicklung der letzten Jahre auch in Zukunft fortsetzen wird“, kommentiert Wirtschaftsminister Martin Dulig die Erfolgszahlen. Die heute veröffentlichten Zahlen bedeuten einen Zuwachs von 4,0 Prozent bei den Gästeankünften und 2,9 Prozent bei den Übernachtungen gegenüber dem Vorjahr. Bereits 2017 war ein touristisches Rekordjahr mit hohen Zuwächsen gewesen.

Sehr erfreulich haben sich einmal mehr die Zahlen ausländischer Gäste entwickelt. Auch hier wurde eine Schallmauer durchbrochen: Erstmals konnten die sächsischen Gastgeber mehr als eine Million ausländische Gäste in ihren Betrieben begrüßen (1.008.160), die 2.185.568 Übernachtungen generierten, was einen Zuwachs von 6,2 Prozent und ebenfalls einen Rekordwert bedeutet. „Damit hat Sachsen zum wiederholten Male einen höheren Zuwachs bei den Übernachtungen ausländischer Reisender erzielt als Deutschland insgesamt“, sagt Hans-Jürgen Goller, Geschäftsführer der Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen mbH. „Aus allen unseren Top-Märkten, wie Polen, den Niederlanden, Österreich, der Schweiz, den USA, Tschechien, Großbritannien und Russland, konnten wir Steigerungen verzeichnen. Das ist besonders erfreulich“, so Goller.


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