VEM-Kompaktmotor treibt Rotationsbehälter an

18. Dezember 2014
Wie das Erdmagnetfeld im flüssigen Erdkern entstanden sein könnte, erforscht das DRESDYN-Experiment am Helmholtz-Zentrum in Dresden Rossendorf.

Die benötigten Daten soll ein mehr als zwei Meter großer Rotationsbehälter liefern, der mit flüssigem Metall gefüllt ist. Er rotiert um zwei unterschiedliche Achsen mit einer beziehungsweise 10 Umdrehungen pro Sekunde. Die mögliche Entstehung des Erdmagnetfeldes im flüssigen Erdkern soll mit Hilfe von Präzessionsbewegungen erforscht werden. Angetrieben wird der Behälter von einem speziellen VEM-Motor aus der Bahnbranche, der klein und kompakt genug ist, um diese Aufgabe erfüllen zu können.

Derzeit wird ein spezielles Gebäude für das Experiment errichtet. Da der Behälter mit großer Geschwindigkeit rotiert, müssen die Fundamente bis zu 22 Meter tief in der Erde verankert werden. Nach der Fertigstellung soll das Präzessions-Dynamo-Experiment starten. Es wird im Rahmen des DRESDYN-Projekts (DREsden Sodiumfacility for DYNamo and thermohydraulic studies) am Helmholtz-Zentrum in Dresden-Rossendorf durchgeführt. Auftraggeber für die Lieferung des VEM-Motors ist die Firma SBS Bühnentechnik.


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